Neue Festtracht für die Zirknitzberger
Mehr als 50 gelungene Veranstaltungen: Für das Kapellenfest wird gemeinsam gearbeitet.
Bereits zum 53. Mal lud die Kapellengemeinschaft von Zirknitzberg zu ihrem Kapellenfest. Diese kleine Ortschaft liegt in den Gemeinden St. Stefan ob Stainz und Mooskirchen, seit dem Jahr 1958 besteht die Kapellengemeinschaft.
"Rund 80 Mitarbeiter helfen beim Fest", erzählt Obmann Manfred Spari mit sichtlichem Stolz. "Wir sind eine richtige Gemeinschaft." So verteilt sich das Festgelände über sechs Liegenschaften mit ebenso vielen Besitzern. Alle für die Veranstaltungen notwendigen Utensilien - wie Verkaufsstände und sogar ein eigener WC-Wagen - wurden von den Mitgliedern in Eigenregie angefertigt. Und selbstverständlich setzten sich die Zirknitzberger besonders für die Erhaltung ihres kleinen Marienheiligtums ein.
Beim Kapellenfest, das mit einer Messe, zelebriert von Seelsorger Hans Herunter, und musikalisch gestaltet vom Bläserensemble des Musikvereines St. Stefan, begann, präsentierten die Bewohner die "Zirknitzberger Festtracht". Die Idee dazu wurde im Vorjahr geboren, "und zwar bei der Mehlspeisen-Sitzung für unser Fest", berichtete Spari.
Gesagt, getan. Eine Tracht wurde in Eigenregie entworfen, wobei man besonders auf das "Leibl" hinweist. Dieser grüne Stoff ist mit kleinen Abbildungen der Kapelle bedruckt.
Ein Nähkurs, geleitet von Steffi Loscher, wurde organisiert, dann machten sich die Frauen an das Nähen des Dirndls beziehungsweise des "Leibls" für die Männer. "Mehr als 40 Frauen und Männer tragen bereits die Zirknitzberger Tracht, auch die jüngsten Dorfbewohner, wie unser Sohn Finn, wurden damit eingekleidet", schmunzelt Spari.








