Keine floralen Experimente
Mit der Teilnahme an der "Entente florale europe 2009" gewinnt die Marktgemeinde Mooskirchen an internationaler Bekanntheit.

Foto © FrühEngelbert Huber, Bürgermeister der Marktgemeinde Mooskirchen, fiebert dem Tag, an dem die "Entente florale" stattfindet, entgegen
Unter die Lupe nehmen. Am 12. Juli wird eine zwölfköpfige Jury die Marktgemeinde Mooskirchen genau unter die Lupe nehmen und nach verschiedenen Kriterien bewerten. "Nervös bin ich nicht, aber natürlich stolz. In den vergangenen Jahren haben wir bei unserer Blumengestaltung bereits Erfahrungen sammeln können, die uns jetzt zugute kommen", berichtet Engelbert Huber, Bürgermeister von Mooskirchen. Auf florale Experimente lässt sich Huber nicht ein: "Bei der Gestaltung wird auf Nummer sicher gegangen, die Sommerpflanzen müssen zum Beispiel sehr hitzebeständig sein. Die Beete sollen heuer farbenfroh sein." Anlässlich des Wettbewerbs wird ein Kurzfilm über Mooskirchen gedreht. "Die Dauer des Beitrags liegt zwischen sieben und acht Minuten. So können wir uns mittels DVD präsentieren", ergänzt Huber.
Laufend beobachtet. Um auch wirklich nichts dem Zufall zu überlassen, werden die Blumen laufend beobachtet. Maria Hochstrasser, Gärtner Erwin Plettig und Gartengestalter Hannes Brenner habe stets ein wachsames Auge auf die Pflanzen, damit unerwünschte Schädlinge nicht die geringste Chance haben. Ein Blickfang ist auf jeden Fall die mit Blumen kunstvoll gestaltete Bassgeige, die gegenüber vom Rathaus aufgestellt worden ist. Die Idee dazu stammte von der heimischen Künstlerin Angelika Mezler-Andelberg. "Da Mooskirchen eine lange Musiktradition hat, passt dieses Instrument perfekt zu uns", erklärt Huber, der überzeugt ist, dass die Teilnahme an der "Entente florale" eine nachhaltige Werbung für die Marktgemeinde ist.









