Formkurve zeigt vor der WM nach oben
Alex Serdjukov und seinen sibirischen Huskies sind in Topform.

Foto © AP/Suejt
Heuer will es Musher Alex Serdjukov wissen. Immerhin steht die Heim-WM im Salzburg/Werfenweng vor der Tür (12. bis 15. Februar), wo 30.000 Schlittenhunde-Fans pro Tag erwartet werden. "Natürlich ist man für eine Heim-WM ganz besonders motiviert. Deswegen war ich heuer auch so lange wie noch nie auf der Hebalm", erzählt Serdjukov. Vier Wochen lang schliff er seine vierbeinigen Lieblinge im weststeirischen Schigebiet. "Neben dem Höheneffekt herrschen auf der Hebalm traumhafte Bedingungen", verrät Serdjukov, "allerdings war das auch für mich eine mentale Prüfung, vier Wochen im Wohnwagen zu leben."
Rennpremiere. Die harte Arbeit trug bereits Früchte. Beim ersten Lauf zur internationalen österreichischen Meisterschaft in Rosenau flitzte er in der Vier-Hundeklasse (C) auf den zweiten Platz. Und zur Freude von Serdjukov wurde seine Lebensgefährtin, Lena Birnstingl, nach ihrer Rennpremiere in der Zwei-Hundeklasse (D) Zweite.
Doppelschlag. Am vergangenen Wochenende stand der zweite Lauf in Mauterndorf am Programm. Serdjukov setzte mit einem Doppelschlag, in der Vier- und Sechs-Hundeklasse, noch eines drauf. Birnstingl bestätigte mit dem zweiten Platz ihre Leistungen.
Meisterschaft. Der dritte Akt in der österreichischen Meisterschaft geht ab Freitag in Annaberg über die Bühne. Von Freitag bis Sonntag gastiert die internationale Schlittenhundeszene im steirisch-niederösterreichischen Grenzgebiet.








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