"Das Glück dieser Erde" als Quotenhit
Die Lipizzanerserie mit Eva Herzig erzielte in Deutschland auf ARD einen Zuseherrekord. In der Weststeiermark hofft man daher auf einen Besucheranstieg und die Verfilmung einer zweiten Staffel.
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Als Quotenhit hat sich die Hauptabendserie "Das Glück dieser Erde" auch im deutschen Fernsehen erwiesen. Rund 68 Millionen Zuseher haben die Serie, die im Bundesgestüt Piber und Umgebung gedreht worden ist, auf ARD mitverfolgt.
"Mit der Lipizzanerserie haben wir im wahrsten Sinne des Wortes auf das richtige Pferd gesetzt", ist Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer begeistert. Auf ARD wurde kürzlich die letzte Folge der ersten Staffel mit einem Zuseher-Höchstwert von 5,140.000 ausgestrahlt. Im ORF wurde die Fernsehserie bereits etwas früher gezeigt und erreichte mit einer Gesamtzuseherzahl von rund 6,6 Millionen ebenfalls eine ausgezeichnete Einschaltquote. Aufgrund dieser hervorragenden Werte hofft man nun natürlich zurecht, dass es eine zweite Staffel geben wird - eine Entscheidung soll demnächst getroffen werden.
Was den steirischen Tourismus betrifft, macht sich der Erfolg von "Das Glück dieser Erde" bereits bemerkbar. "Eine ganze Region ist durch die Serie in aller Munde", freut sich Schützenhöfer. So konnte im Bundesgestüt Piber während der Ausstrahlung eine Besuchersteigerung von bis zu 30 Prozent erzielt werden. In Bezug auf die Nächtigungen ist in Köflach und Maria Lankowitz ein Zuwachs von zehn Prozent festzustellen (wir berichteten).
Auch die regionale Wirtschaft hat profitiert, denn das Filmteam wurde über die gesamte Drehzeit von rund 106 Tagen in der Weststeiermark untergebracht. Mit der Besuchersteigerung hat man eigentlich erst für die kommende Saison gerechnet, weil die Serie dann auf den internationalen Fernsehmessen in Cannes und Berlin auch an weitere Länder verkauft wird.
"Das Glück dieser Erde" mit Hauptdarstellerin Eva Herzig ist eine Gemeinschaftsproduktion von ORF und ARD, hergestellt von Satel Film. Unterstützt wurde das Projekt von "Cinestyria Filmcommission & Fonds" und dem Land Niederösterreich.












