Ein rasanter Brückenbau
Verkürzte Ausschreibungsfrist, weil Gefahr in Verzug war: Noch heuer soll die "Thöny-Brücke" in Maria Lankowitz fertig werden.
Am 15. September musste die so genannte "Thöny-Brücke" im Ortszentrum von Maria Lankowitz teilweise gesperrt werden. Es stand nur eine Fahrspur zur Verfügung, für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen war das Bauwerk unpassierbar. Busse und LKW mussten über Pichling oder die See-Straße ausweichen. Der Grund dafür: Das Hochwasser hat die Tragwerke der Brücke derart unterspült, dass die Sicherheit nicht mehr gegeben war (wir berichteten).
"Nach den ersten Sofortmaßnahmen haben wir unverzüglich eine Firma mit den Planungsarbeiten beauftragt", berichtet Bürgermeister Josef Riemer, der gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Karl Petinger alle notwendigen Schritte zum möglichst raschen Baubeginn einleitete. Weil Gefahr in Verzug war, wurden die Ausschreibungen für die Bauarbeiten gemäß dem Bundesvergabegesetz mit einer verkürzten Frist angesetzt. Die Vergabe erfolgt dieser Tage. Vorarbeiten für den Brücken-Neubau sind allerdings bereits seit mehr als einer Woche im Gang.
Von Riemer und Petinger wurde Druck gemacht, sodass mit der Fertigstellung der Brücke noch im Dezember zu rechnen ist. Die übliche Dauer bei einem derartigen Vorhaben - inklusive Behördenverfahren - beträgt rund ein Jahr. Was noch nicht ganz ausgehandelt ist, ist die Finanzierung des rund 400.000 Euro teuren Vorhabens. "Derzeit laufen die Verhandlungen noch", so der Landtagsabgeordnete. "Es wird Mittel vom Bund und dem Land geben, auch vom Wasserbaureferat für die Sanierung der Ufermauern." Und die Gemeinde muss ebenfalls ihren Beitrag leisten.







