Belohnung gegen die Nationalspieler
Kapfenberg spielt am Samstag das Hinspiel im Halbfinale der Tischtennis-Bundesliga gegen Weixing, Fegerl und Habesohn in Ligist.

Foto © HeiglChristoph Simoner, Nummer eins des KSV
Das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte des Kapfenberger SV ist die aktuelle Saison schon. Wahrscheinlich wird sie im Halbfinale der Bundesliga zu Ende sein. Denn der Gegner scheint übermächtig, handelt es sich doch um den Serienmeister und ehemaligen Champions-League-Sieger SVS Niederösterreich. Das Hinspiel steigt am Samstag um 15 Uhr in der Volksschule Ligist. "Die Union Ligist um Ehrenpräsident Hans Eberhart hat uns mit den Leihspielern Christoph Simoner und Gabor Gerold diesen Erfolg überhaupt erst ermöglicht. Als kleines Dankeschön spielen wir das Halbfinale daher in Ligist", sagt Kapfenberg-Obmann Wolfgang Heimrath. Dritter KSV-Spieler ist Martin Heimberger, der in der Werner-Schlager-Akademie häufig mit seinen Gegnern trainiert.
Lange Zeit war die Aufstellung des SVS Niederösterreich ein großes Geheimnis. Meldungen, wonach Werner Schlager höchstpersönlich spielen würde, bestätigten sich nicht, denn der Ex-Weltmeister ist kränklich. Am Freitag wurde klar, dass die Nationalspieler Stefan Fegerl, Daniel Habesohn und Publikumsliebling Chen Weixing in die Schilcher-Metropole reisen werden.
In der nächsten Saison wird Kapfenberg wieder kleinere Brötchen backen. Simoner kehrt zu Ligist, das den Aufstieg in die erste Liga geschafft hat, zurück. Kapfenberg wird mit dem 18-jährigen David Vorcnik dann aber wieder einen Eigenbauspieler einsetzen.







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