Auf Verfolgungsjagd im Wiener Prater
Martina Fedl holte sich wichtige Punkte in der Gesamtwertung beim Austrian-Inline-Cup.

Foto © GEPA/Sujet
In der heimischen Inline-Speedskater-Szene geht es Schlag auf Schlag. Nach den rot-weiß-roten Titelkämpfen in Eibiswald folgte mit dem dritten Bewerb im Rahmen des Austrian-Inline-Cups (AIC) bereits der nächste Höhepunkt. Acht Runden (45 Kilometer) galt es für das weibliche Teilnehmerfeld quer durch den Wiener Prater zu absolvieren. Martina Fedl belegte nach einem großteils von Taktik geprägten Rennen den fünften Platz. "Die Runde im Prater war sehr attraktiv, aber nicht besonders selektiv. Es hat kaum Stellen zum Attackieren gegeben. Alle haben den Zielsprint abgewartet", schildert die Ligisterin den Rennverlauf. Allerdings machte der raue Asphalt im Prater zu schaffen und deswegen steckt Fedl der Marathon noch immer in den Knochen. "Der Belag war echt ein Hammer. Eine richtige Buckelpiste. Mir tut noch immer alles weh", sagt die 26-Jährige. In der Einzelwertung, ebenso wie in der Team-Gesamtwertung mit Gradwohl Racing, liegt Fedl nach drei Bewerben auf dem dritten Platz, nachdem sie in Wörgl Siebente wurde, in Linz den sechsten Platz belegte und nun in Wien Platz fünf erreichte.
Die nächste Chance, den Rückstand (125 Punkte) zur Führenden Eva Wagner zu verringern, gibt es am 4. Juni in der Speedskate-Arena in Wörgl. Gleichzeitig werden die österreichischen Medaillen auf der Bahn vergeben. Fedl plant vier Starts, zwei über die Kurzdistanzen (300 und 1000 Meter), sowie zwei über die Langstrecken (5000 und 10 000 Meter).








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