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Rechtsstreit um blaues "Styriagra" beigelegt
Der Erfinder des "Styriagra", der Kürbiskerneveredler Richard Mandl, war Anfang des Jahres in den Konkurs geschlittert. Jetzt, nach dem Forderungsverzicht durch Pfizer, hofft Mandl, neu durchstarten zu können.

Foto © CescuttiMan sich, so Mandl, nachdem die Marke zurückgezogen wurde, arrangiert und beidseitig auf Forderungen verzichtet
Die Firmen Richard Mandl Exclusiv Austria, Kürbiskerne-Veredelung und Ölpresse in Krottendorf-Gaisfeld, und der Pharma-Riese Pfizer haben den Rechtsstreit um die Vermarktung der Kürbiskerne mit blauem Zuckerguss namens "Styriagra" beigelegt. Wie Mandl am Mittwoch mitteilte, habe man sich, nachdem die Marke zurückgezogen wurde, arrangiert und beidseitig auf Forderungen verzichtet.
Der Erfinder des "Styriagra", der Kürbiskerneveredler Richard Mandl, war Anfang des Jahres in den Konkurs geschlittert. Die Überschuldung wurde von Kreditschutzverbänden mit knapp 400.000 Euro angegeben. Jetzt, nach dem Forderungsverzicht durch Pfizer, hofft Mandl, neu durchstarten zu können.
Mandl hatte in der Verbindung der landläufig als potenzfördernd geltenden Kürbiskerne und der an die Potenzpille "Viagra" angelehnte Markenkreation einen Marketingcoup landen wollen. Pfizer fand den Gag jedoch nicht witzig und betrachtete die Ähnlichkeit mit dem eigenen Produkt Viagra als Eingriff in seine Rechte. Man klagte auf Unterlassung, ein langwieriges Rechtsverfahren war die Folge. Im zweiten Rechtsgang erhielt das Pharmaunternehmen recht, Mandl durfte seine Produkte nicht mehr in dieser Form vertreiben.



