Spülen und desinfizieren
Trinkwasser enthält Bakterien: Wassergenossenschaft Kainach muss nach einem Rohrbruch die Behälter und Leitungen reinigen.

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Zeitweise komme kein einziger Tropfen aus dem Hahn, "wahrscheinlich werden Reinigungsarbeiten durchgeführt", vermutete noch gestern Mittag eine Kainacherin. Denn Wasserbezieher der Kainacher Genossenschaft haben ein Schreiben erhalten: "Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass unser Trinkwasser noch immer Escheria coli und coliforme Bakterien enthält." Aus gesundheitlichen Gründen dürfe daher das Wasser nur abgekocht getrunken werden.
"Ich weiß darüber auch nur, was in der Verständigung steht", erklärte dazu Kainachs Bürgermeister Viktor Schriebl. Er habe gehört, dass es nach einem Rohrbruch im Oswaldgraben, verursacht während Bauarbeiten, zu Verunreinigungen durch Oberflächenwasser gekommen ist. Bekannt sei ihm außerdem, dass verschiedene Abschnitte des Leitungssystems durchgespült werden.
Darauf wird auch in dem Schreiben, das an die Bezieher gerichtet ist, hingewiesen sowie auf weitere Reinigungsarbeiten: "Sie müssen in nächster Zeit mit Wasserausfällen rechnen, da wir unsere Behälter spülen und desinfizieren müssen", ist dort zu lesen. "Mehr kann der Obmann der Wassergenossenschaft sagen", meinte Schriebl. Der Obmann war für eine Stellungnahme gestern allerdings nicht erreichbar.
Die Wassergenossenschaft Kainach, vor fast 50 Jahren gegründet, versorgt Haushalte in der Gemeinde Kainach, auch Teile von Gallmannsegg, Bärnbach und Kohlschwarz werden beliefert. Das Leitungsnetz ist mehr als 55 Kilometer lang.








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