Bücher und Spiele gratis ausborgen
Die Bibliothek in Kainach hat allen Mädchen und Buben des Kindergartens und der Volksschule sowie den Firm- kandidaten der Pfarre eine Jahreslesekarte geschenkt.

Foto © KKDie Kinder hören gespannt zu.
"Mein Kurzweil aber ist gewesen, von Jugend auf Bücher zu lesen" - dieser Ausspruch wird dem Nürnberger Schuhmacher und Meistersinger Hans Sachs zugeschrieben. Nun, Kurzweil mit Büchern und Spielen finden, das kann die Jugend des oberen Kainachtales. Denn das Team der öffentlichen Bibliothek von Kainach mit Gerti Gruber, Rosemarie Gutsche, Christine Messner, Silke Neukam und Inge Ulz hat sich im Rahmen einer "Leseoffensive" etwas ganz Besonderes einfallen lassen: An die Mädchen und Buben des Kindergartens und der Volksschule wurden Gutscheine für eine Jahreslesekarte in der Bibliothek Kainach im Zuge eines Besuches in der Bücher- und Spielestube überreicht.
Gratis Bücher. "Das bedeutet für die Kinder, dass sie ein Jahr lang gratis Bücher und Spiele ausleihen sowie in unseren Regalen schmökern können", wirbt Gerti Gruber. Zusätzlich zu den Minis erhielten auch die Firmkandidaten der Pfarre Kainach diesen Gutschein. Dies geschah anlässlich eines Informationsgespräches mit den Firmlingen, zu dem Alt-Dechant Engelbert Buc die drei Bürgermeister seiner Pfarre eingeladen hatte. "Unterstützt wurde diese Aktion von der Raiffeisenbank Kainach, der Grazer Wechselseitigen Versicherung sowie der Uniqua Versicherung", bedanken sich die Damen des Büchereiteams bei den Sponsoren. Wie so vieles im oberen Kainachtal ist auch die öffentliche Bücherei ein Gemeinschaftswerk der Pfarre Kainach und der drei Gemeinden Gallmannsegg, Kainach und Kohlschwarz. Neben Fixbeträgen zum Bücher- und Spieleankauf werden Mittel zur Adaption der Räume bereitgestellt. So wurde im Vorjahr der Kinder- und Jugendbereich renoviert. "Als kleine Gemeinde können wir nur kleine Schritte setzen", schildert Kainachs Bürgermeister Viktor Schriebl, "aber gemeinsam mit unserem aktiven Bibliotheks-Team konnten wir nicht nur die Räume attraktiv gestalten, sondern auch das Bücher- und Spieleangebot auf aktuellen Stand halten". Die fünf Damen arbeiten unentgeltlich, vom Abhalten der Büchereistunden bis zum Putzen der Räume. "Dafür möchte ich auch im Namen meiner Bürgermeisterkollegen August Hohl und August Bachatz Danke sagen."








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