Von Geometrie und Gummibärchen
Begabte steirische Maturanten erhielten am Dienstag in Graz den Dr. Hans-Riegel-Fachpreis für Naturwissenschaften.

Foto © GERNOT EDER Gruppenbild aller Preisträger. Die Auszeichnung wurde in Zusammenarbeit mit der Kinderuni Graz vergeben
Die kleinen, bunten Bärchen gab es als Draufgabe. Zehn begabte Maturanten wurden schließlich im Grazer Meerscheinschlössl mit dem Dr. Hans-Riegel-Fachpreis geehrt, einem vom Haribo-Gründer gestifteten und von der Kaiserschild-Stiftung verliehenen Auszeichnung. Einer bekam einen Anerkennungspreis. Sie alle haben für ihre Matura herausragende Fachbereichsarbeiten in naturwissenschaftlichen Gegenständen verfasst.
Da geht es um organische Synthesen, fraktale Geometrie und Teslaspuren, aber vor allem um das Interesse an komplexen Themen. Die besten Arbeiten eines Schulfachs wurden mit je 600, 400 und 200 Euro belohnt. Auch die Schulen erhielten einen Preis.
Preisträger
Miriam Kraft, BG/BRG Bruck an der Mur, 1. Platz Biologie: In ihrer Arbeit analysierte Miriam den "Nährstoffgehalt und Wasserhaushalt einer Monitoringfläche auf Basis des Pflanzenbewuchses". "Sehr gut geschrieben", urteilte die Jury.
Thomas Schlatzer, BG/BRG Köflach, 1. Platz Chemie: "Organische Synthesen" waren das Thema in Thomas' wissenschaftlicher Arbeit. Die Jury würdigte sie als "bemerkenswert" und "von ausgesprochen hoher wissenschaftlicher Qualität".
Stefan Mazuheli, BG/BRG Knittelfeld, 1. Platz Physik: Das Wesen der "Teslaspule in Theorie und Experimenten" untersuchte Stefan in seiner Arbeit. "Hervorragend", urteilte die Jury. An keiner Stelle werde das Lesen langweilig.
Benjamin Marcher, BG/BRG Köflach, 1. Platz Mathematik: Auf der "fraktalen Geometrie" basierte Benjamins Werk. "Chaos trifft auf Ordnung", nannte er es. Das gehe weit über das hinaus, was man von einem Maturanten erwartet, so die Jury.








