Warten auf Noten und Lernplan für zu Hause
Matura-Tagebuch von Viktoria Marcher.
Nach dem ganzen Stress der letzten Wochen beginnt langsam, aber sicher meine Nervosität zu steigen, da ich auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Matura warte. Und Warten kann so anstrengend sein.
Zur Zeit bereite ich mich hauptsächlich zuhause auf die mündlichen Prüfungen vor. Ein paar Stunden in der Woche fahre ich trotzdem noch in die Schule, wo ich mich mit meinen Klassenkollegen und den jeweiligen Lehrern zum Vorbereiten treffe. Am Donnerstag hatte ich bereits meine erste Vorbereitungsstunde im Fach Italienisch. Ganz reibungslos lief diese jedoch nicht ab. Denn aufgrund des vielen Trubels in den vergangenen Wochen habe ich mir irrtümlich die falsche Zeit aufgeschrieben und kam daher prompt zur ersten Stunde zu spät. Das passiert mir hoffentlich nicht noch einmal.
Für die Zeit zuhause habe ich mir schon einen Plan zurechtgelegt: Am Vormittag lerne ich ein paar Stunden für die Matura und am Nachmittag nehme ich mir Zeit für mich. Dann gehe ich zum Beispiel Tennis spielen, treffe mich mit Freunden oder entspanne mich einfach vor dem Fernsehapparat.
Dass ich nicht auf das Lernen vergesse, dafür sorgt meine Mutter. Denn jedes Mal, wenn ihr einfällt, dass ich ihr im Haushalt helfen soll, erinnere ich mich daran, dass ich noch viel lernen muss und daher keine Zeit zum Helfen übrig habe. So muss sie sich damit zufriedengeben, dass ich sie, bis die Matura vorbei ist, nur ab und zu im Haushalt helfen kann.








