Wieder gesund im Stall
Besucher aus der ganzen Steiermark ließen sich den traditionellen Almabtrieb der Lipizzanerstuten durch Kainach nicht entgehen.
1 / 59
Die Gestütsmannschaft freute sich genauso wie Kainachs Bürgermeister Viktor Schriebl, dass heuer viele Besucher zum Almabtrieb der Lipizzanerstuten nach Kainach gekommen waren. Auch 20 Schülerinnen und Schüler des "Pferdewirtschaftslehrganges" an der Land- und Forstwirtschafts-Fachschule Grottenhof-Hardt mit ihrem Leiter Thomas Koller fuhren in die Lipizzanerheimat, um gemeinsam ein Stück des Weges mit den edlen Tieren zu absolvieren. "Das ist ein ganz toller Einstieg in das neue Schuljahr", freute sich eine Absolventin, "gleich am zweiten Tag die edelsten der Pferde erleben zu dürfen, da macht die Schule Freude." Darüber hinaus wurden die Lipizzaner wieder von Erwin Klissenbauer und Max Dobretsberger von der Gestütsleitung begleitet. Erstmals war auch Harald Kalcher, Vorsitzender des Tourismusverbandes Lipizzanerheimat, dabei.
Der Aufenthalt der Lipizzanerstuten, die auf ihrem Weg von der Brendlalm in die heimatlichen Stallungen beim Reinthalerhof in Kainach Station machen, wird immer mehr zum Geheimtipp für Freunde der weißen Pferde. "Hier können wir in gemütlicher Umgebung die Lipizzaner hautnah erleben", erklärt ein aus der Obersteiermark angereistes Ehepaar.
Bevor die 36 Stuten mit ihren Betreuern, voran Stationsleiter Anton Karner und Obergestütsmeister Harald Neukam, in Kainach einmarschierten, wurden sie während einer kurzen Rast bei der Fischerhütte Hamedinger geschmückt. Birgit Karner hatte liebevoll Blumensträußchen gebunden, die die edlen Damen sichtlich stolz trugen.










