Steirer machen Jagd auf den "Silbernen"
Biathlet Dominik Landertinger ist bei der steirischen Berglaufmeisterschaft am Start.
BERGALUF. Seine Betätigungsfelder sind eigentlich Loipe und Schießstand, am Sonntag wird Dominik Landertinger, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen von Vancouver, allerdings auf Waldwegen unterwegs sein. Der Biathlet von Kolland Topsport wird bei den steirischen Berglaufmeisterschaften in Rettenegg am Start sein und versuchen die steirische Elite zu fordern.
Den Sieg beim Rennen auf das Stuhleck werden sich wohl EM-Teilnehmer Peter Pripfl und Lokalmatador Jürgen Mock (beide Kolland Topsport) ausmachen. "Ich bin gespannt, ob wir Landertinger schlagen können", sagt Mock, "gut trainiert ist er, aber er wiegt an die 90 Kilogramm. Schauen wir einmal, wie er die den Berg hinauf bringt."
In der Teamwertung wollen die Läufer des LTV Köflach ein Wörtchen mitreden. Obmann Stefan Mayer, Markus Sostaric, Jan Angerer und der schnellste Steirer beim Glocknerlauf, Bernd Weberhofer, werden die starken Teams von Kolland Topsport (I und II) und Knittelfeld fordern. Mayer, Angerer und Weberhofer haben die Zehn-Kilometer-Strecke über 930 Höhenmeter am letzten Freitag besichtigt. Mit zwei Mannschaften ist der TUS Kainach dabei. Die größten Medaillenchancen haben wohl die Masters-Athleten.
In Rettenegg nicht am Start wird hingegen die Equipe des LC Weststeiermark sein. 13 Athleten rund um Karoline Dohr gehen am Samstag beim Römerlauf an den Start. Dohr wird in der Vorbereitung auf die österreichischen Bergmarathon-Titelkämpfe in Kainach (14. August) den Halbmarathon bestreiten. Harald Bauer gibt sich mit dem Volkslauf (6 Kilometer) zufrieden.








