Jede freie Minute auf dem Pilgerweg
Der Bärnbacher Reinhold Waldhaus engagiert sich für Wanderer.

Foto © Karl MayerReinhold Waldhaus: Idealismus als Motor
Seit rund drei Jahren opfert der Bärnbacher Reinhold Waldhaus jede freie Minute seiner Idee: dem Jakobsweg Weststeiermark. In Tausenden Stunden hat der 46-jährige Wassermeister einen 153 Kilometer langen Pilgerweg durch die Weststeiermark installiert, der von der Jakobskirche in Thal durch die Lipizzanerheimat bis Lavamünd führt. Waldhaus hat den Weg nicht nur geplant, sondern ihn auch bekannt gemacht. Und das ohne einen Cent aus öffentlichen Mitteln, sondern mit ungemein viel Idealismus sowie unbezahltem, persönlichem Einsatz.
Weil der Weg-Begründer das von ihm kreierte Motto "Du kommst als Pilger und gehst als Freund" ernst nimmt, kümmert er sich um die Wanderer. Wenn der sprichwörtliche Schuh drückt, ein Quartier gesucht oder ein Pilgerstempel benötigt wird, ist er zur Stelle. Waldhaus möchte Menschen dazu bewegen, aufzubrechen, unterwegs zu sein und schließlich anzukommen. Er sieht dies als seine Lebensaufgabe an, seine Freizeit verbringt er auf und mit "seinem" Jakobsweg. Derzeit absolviert er eine Ausbildung zum "Pilgerbegleiter", um Gästen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.
Features
FAKTEN
Unzählige Pilger waren schon auf dem Jakobsweg Weststeiermark unterwegs. Mehr als 130.000 Zugriffe aus 49 Ländern auf www.jakobsweg-steiermark.at zeigen, dass der Bärnbacher Reinhold Waldhaus wirklich Unglaubliches geleistet hat.








