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Zuletzt aktualisiert: 15.12.2010 um 20:16 UhrKommentare

Mit dem Christkind zu den edlen Lipizzanern

Über die Kleine Zeitung-Aktion "Wünsch dir was" haben die beiden Schülerinnen Diana Leitgeb und Allegra Reitermayer die Lipizzaner im Bundesgestüt Piber besucht.

Diana Leitgeb und Allegra Reitermayer besuchten das Bundesgestüt Piber

Foto © FrühwirthDiana Leitgeb und Allegra Reitermayer besuchten das Bundesgestüt Piber

Wie schafft man es denn, dass alle Pferde immer so schön weiß sind", möchten Allegra Reitermayer und Diane Leitgeb wissen. Das Christkind hat die beiden Grazer Schülerinnen nämlich für die Kleine Zeitung-Aktion "Wünsch dir was" ausgewählt und zu einem Besuch in das Bundesgestüt Piber eingeladen. "Jeden Vormittag werden die Tiere gestriegelt, bei besonders hartnäckigen Flecken kommt schon mal Wasser oder ein spezieller Staubsauger zum Einsatz", erklärt Gottfried Schilling vom Bundesgestüt. Beeindruckt sind die Mädchen allerdings von der Zahl der Lipizzaner, die in Piber untergebracht sind. "Momentan leben hier 249 Pferde, darunter Zuchtstuten, Hengste und Fohlen. Zum Teil sind sie angefahren oder angeritten", ergänzt Schilling. "Wurden wirklich manche Pferde angefahren, hat ihnen das wohl nicht zu sehr weh getan", sind die beiden Achtjährigen, die sich auf Anhieb gut verstehen, besorgt. Doch Schilling kann die Pferdenärrinnen beruhigen und erklärt, dass man mit "angefahren" das Gewöhnen an die Kutsche meint.

Besonders beeindruckt sind Allegra und Diana von dem ältesten Lipizzaner, der in Piber seinen Ruhestand genießen darf. Mit 31 Jahren ist der Hengst, der bis zu seinem 27. Lebensjahr in der Wiener Hofreitschule im Einsatz gewesen ist, aber noch immer gut drauf. Freundlich begrüßt er die Mädchen und beschnuppert sie vorsichtig, in der Hoffnung, einen Würfelzucker zu ergattern. Doch auch sein Boxenkollege, der ebenfalls mehrere Jahre in Wien verbracht hat, buhlt um die Aufmerksamkeit der Schülerinnen. "Verneigt man sich vor ihm, nickt auch er mit dem Kopf, das hat er einmal gelernt und seither macht er das immer", weiß Schilling.

Danach stehen Schauschmiede und Kutschenmuseum auf dem Programm. "Wie viel kostet denn so ein Lipizzaner", wollen die Achtjährigen schließlich wissen, denn ginge es nach den Mädchen, steht der nächste Wunsch an das Christkind bereits fest.

CHRISTIANE FRÜHWIRTH

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