Krze darf nun zwei Runden nachdenken
HSG Bärnbach/Köflach muss heute in Schwaz (18) auf Matjes Krze verzichten.
HANDBALL. Ja, Handball ist durchaus ein hartes Spiel und oft genug gibt es Gründe sich richtig zu ärgern. Nicht selten "entfrusten" sich Spieler verbal - so auch Bärnbach/Köflachs Matjes Krze beim Spiel in Innsbruck. Nach seiner dritten Zweiminutenstrafe sah er vom Schiedsrichter "Rot" und bedankte sich weniger artig mit einer "Nettigkeit". Der Schiedsrichter nahm die Beleidigung persönlich und behielt den Spielerpass des rechten Aufbau-Spielers ein.
Die Folge: eine Sperre für zwei Spiele wegen Beleidigung. Da halfen selbst die beschwichtigenden Worte des Legionärs - er habe nicht den Schiedsrichter gemeint - nichts. "Matjes wird neben der Strafe des Verbandes noch eine interne bekommen", sag HSG-Boss Gerhard Langmann. "Es wird Konsequenzen geben. Das weiß er auch schon. Wir werden dieses Thema aber hinter verschlossenen Türen behandeln." Von einem Schimpfverbot will Langmann absehen, aber: "Jedem Spieler muss klar sein, dass er mit solchen Aktionen nicht nur sich, sondern der ganzen Mannschaft schadet."
Fakt ist, dass auf der rechten Aufbau-Position jetzt ein Stammspieler fehlt und das macht die heutige Aufgabe in Schwaz (18 Uhr) nicht leichter. Nach der knappen Niederlage in der Weststeiermark rechnet sich die HSG-Spitze Chancen aus. Um 8 Uhr wird heute Andreas Albrecher die "Reiseleitung" übernehmen und den Bus höchstpersönlich ins "Heilige Land" Tirol lenken.
Wieder nicht mit dabei wird Flügel Thomas Vodica sein. Nach seiner Operation hat er noch bis Montag vom Arzt Sportverbot bekommen. Zudem muss Lukas Langmann passen. Er besucht einen Studienlehrgang. GEORG MICHL








