Bei Transporten beraten
GKB und Bundesheer gehen einen Partnerschaftsvertrag ein: Die Zusammenarbeit ist aber nicht nur auf Geschäftliches beschränkt.
Mit einer Reihe von Veranstaltungen und Ausstellungen beging die Graz-Köflacher Eisenbahn den 150. Jahrestag der offiziellen Aufnahme des Personenverkehrs auf der Strecke von Graz nach Köflach. Sozusagen zum Abschluss des Jubiläumsjahres wird es nochmals eine große Feier gegeben. Und zwar am Samstag, dem 16. Oktober, ab 11 Uhr auf dem Platz vor dem Technischen Eisenbahnmuseum in Lieboch. Und mit einem Festakt wird zwischen dem Generaldirektor der Graz-Köflacher Bahn und Busbetriebs GmbH, Franz Weintögl, und dem Kommandanten des Versorgungsregimentes 1 (VR1), Oberst Maximilian Trares, ein Partnerschaftsvertrag der beiden Institutionen besiegelt.
"Wir sind ein Transportunternehmen und das VR1 ist der Logistikverband des Bundesheeres, beide haben Graz als Standort", erklärt Peter Stoeßl von der GKB. So könne man sich in Transportangelegenheiten ergänzen. "Wir können bei den Transporten für Einsätze des Bundesheeres im In- und Ausland beratend wirken", meint der GKB-Pressesprecher. "Diese Zusammenarbeit soll sich nicht nur auf das Geschäftliche beschränken, auch unsere Mitarbeiter sowie die Soldaten werden sich künftig bei diversen Veranstaltungen besser kennenlernen."
Dass die Bahnverbindung zwischen Graz und Köflach vor mehr als 150 Jahren so zügig gebaut worden ist, hatte auch militärische Hintergründe: Die Kriegsereignisse des Jahres 1859 in Italien erhöhten den Bedarf an Braunkohle. Bereits im selben Jahr wurde daher der Eisenbahnbetrieb für den Kohletransport von Köflach nach Graz aufgenommen.








