Fuzo wird fix geöffnet
Die teilweise Öffnung der Fußgängerzone in Köflach wurde beschlossen: Beobachtungszeitraum von einem Jahr soll Vor- und Nachteile zeigen.
Mit zwei Stimmenthaltungen wurde im Köflacher Gemeinderat die Änderung der Fußgängerzonen-Verordnung beschlossen. Bürgermeister Wilhelm Zagler betonte: "Mit Hilfe der neuen Lösung können wir eine Verkehrsberuhigung erzielen."
Bereits im Vorfeld hatte die Verkleinerung der Fuzo für Diskussionen gesorgt (wir berichteten). So wünscht sich die ÖVP um Helmut Linhart eine Komplettöffnung. Alois Lipp von der FPÖ hingegen spricht sich klar gegen eine Öffnung der Fuzo aus: "Mit dieser Entscheidung trägt man die Fußgängerzone zu Grabe. Außerdem ist in Bezug auf den Umbau, für den ursprünglich Kosten in der Höhe von 39.000 Euro genannt wurden, nichts budgetiert." Lipp könnte sich stattdessen eine so genannte Thermenmeile vorstellen. "Das wäre eine Verbindung vom neuen Altersheim bis zur Therme Nova. Die Schüler könnten dann direkt am Bahnhof aussteigen", erklärt Lipp. In einem Beobachtungszeitraum bis September 2011 soll getestet werden, wie die Öffnung der Fuzo ankommt. "Darauf folgt eine Befragung der Anrainer und Gewerbetreibenden", versprach Zagler.
Ebenfalls mit zwei Stimmenthaltungen wurde die Verordnung einer Kurzparkzone für einen Teil des Kunsthaus-Parkplatzes beschlossen. Und bezüglich der Tiefgarage wird eine Tarifanpassung vorgenommen. "Die erste halbe Stunde kostet nichts, für jede weitere halbe Stunde müssen dann 50 Cent bezahlt werden", erklärte Zagler. Für den erkrankten Gemeinderat Karlheinz Süß wurde eine Ausnahme von der Verpflichtung zur Teilnahme an Sitzungen für den Zeitraum von einem Jahr beschlossen.








