Weltenbummlerin zeigt ihre Schätze
Die Künstlerin Dina Larot, die in Graz studierte, in Wien lebt und viele Länder der Erde bereist hat, kommt am 9. Juni zur Eröffnung ihrer Ausstellung ins Köflacher Kunsthaus.

Foto © PrivatRund 100 Arbeiten der bekannten Künstlerin werden ausgestellt
Die Ausstellung mit Werken von Dina Larot wurde schon lang geplant. Das ist noch in der Ära von Bürgermeister Franz Buchegger angebahnt worden. Gezeigt werden rund 100 Arbeiten von großen Ölbildern auf Leinwand, Porträts, Akte bis hin zu Bildern mit religiösen Themen. Es sind aber auch Landschaftsaquarelle darunter", beschreibt die Köflacher Kunsthausleiterin Gabriele Gschiel, was die Besucher ab Mittwoch, dem 9. Juni, im Kunsthaus der Lipizzanerstadt erwartet.
Dina Larot ist bei der Vernissage ab 19 Uhr persönlich anwesend, alle Kunstinteressierten sind bei freiem Eintritt zu dieser Veranstaltung eingeladen. Die Einführung erfolgt in bewährter Weise durch Gabriela Koschatzky-Elias.
"Ich war in Dina Larots Atelier in Wien und stellte fest, dass die Künstlerin anfangs sehr zurückhaltend war. Aber im Laufe des Gesprächs öffnete sie Tür und Tor und ließ mich ihre Schätze ansehen. Sie kramte in Schubladen und zog einige außergewöhnliche Blätter hervor. Sie hat mich sehr beeindruckt", erzählt Gschiel. "In ihrem Atelier spiegeln sich auch viele Reisen wider. Man sieht Gefäße oder Tücher aus aller Welt."
Weltenbummlerin
Larot sei nicht nur eine Weltenbummlerin, welche die Sehnsucht in die Ferne getrieben habe - unter anderem bereiste sie Indien, Israel, New York, Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, Ecuador, Peru, China, Nepal oder Japan - sie gehe den Dingen auf den Grund. "Sie hat in Wien Indologie und Judaistik inskribiert und war von jahrhundertealten Texten in Sanskrit, Aramäisch oder Hebräisch fasziniert. In meinen Augen ist sie eine äußerst interessante Künstlerin", meint Gschiel über die Oskar-Kokoschka-Schülerin, die an der Grazer Kunstgewerbeschule bei Professor Rudolf Szyskowitz Aktzeichnung und Malerei studierte. "Leider hatten wir zu wenig Zeit, weil wir die Ausstellung vorbereiten mussten. Hätte man alle Zeit der Erde, könnte Larot einem viele Dinge erzählen", bedauert Gschiel, dass sie die Gespräche nicht vertiefen konnten.







