HSG kann Tulln aufs Abstellgleis schicken
Tulln steht nach vier Spielen und null Punkten in den Play-offs mit dem Rücken zur Wand.
HANDBALL. Wer hätte das gedacht? Vor der heutigen vierten Runde im HLA-Aufstiegs-Play-off rangiert mit Tulln ausgerechnet ein Klub aus dem Handball-Oberhaus am Tabellenende. Und das noch dazu mit null Punkten am Konto. Die bisher enttäuschend agierenden Niederösterreicher empfangen heute (19 Uhr) mit Bärnbach/Köflach den Tabellenzweiten. HSG-Trainer Christian Glaser sieht seine Truppe trotzdem in der Außenseiterrolle: "Tulln besitzt denselben Kader wie im HLA-Grunddurchgang und dort hatten sie immerhin mehr Punkte als Leoben. Unterschätzen dürfen wir Tulln auf keinen Fall. Sie sind nur schlecht ins Play-off gestartet."
Die Gerüchteküche um Tulln brodelt aber auf höchster Stufe. Eine Fusion mit Stockerau sowie die komplette Auflösung stehen angeblich zur Diskussion. "Diese Gerüchte gibt es schon seit zwei Jahren", sagt Glaser. "Trotz allem erwartete ich eine ganz schwierige Aufgabe." Bei einem Sieg der HSG wäre Tulln wohl nur noch rechnerisch im Rennen um eines der vier HLA-Tickets. "Tulln steht mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen unbedingt gewinnen. Wir haben die Möglichkeit, einen HLA-Klub frühzeitig aufs Abstellgleis zu stellen", erklärt Bärnbach/Köflach-Obmann Gerhard Langmann. Bis auf Florian Zechner ist der gesamte HSG-Kader topfit. Von Neuzugang Dejan Dobardzijev erwartet man sich mehr Akzente am Parkett als gegen Stockerau. JP








