"Das ist kein Stillstand"
Das steirische Talen Jürgen Steinscherer im Interview.

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1. Herr Steinscherer, Sie spielen nach wie vor in Deutschland, wo genau?
JÜRGEN STEINSCHERER: Ich spiele jetzt bei Lokomotive Pirna in der Regionalliga Süd. Es läuft ganz gut. Wir liegen zehn Runden vor Schluss am fünften Tabellenplatz und haben noch Chancen, den Aufstieg in die zweite Liga zu schaffen.
2.Seit drei Jahren sind Sie immer in der dritten Liga beschäftigt. Treten Sie am Stand?
STEINSCHERER: Nein, das ist kein Stillstand. Ich habe mich Jahr für Jahr weiterentwickelt. Ich spiele jetzt nicht mehr im Rückraum, sondern am linken Flügel. In meiner dritten Saison als Legionär bin ich jetzt Handballprofi. Davon gibt es in Österreich, sogar in der HLA, nur sehr wenige. Mir geht hier nichts ab. Der Verein stellt mir ein Auto und eine Wohnung.
3.Sie galten als großes Talent mit eigenwilligem Charakter. Jetzt spielen Sie mit 23 Jahren noch immer in der dritten deutschen Liga. Ist das der richtige Weg?
STEINSCHERER: Das Niveau in dieser Liga ist höher als bei Bärnbach/Köflach oder Graz, wo ich vorher war. Ich trainiere acht Mal pro Woche und spiele meine erste konstante Saison in Deutschland. Sicherlich möchte ich möglichst bald den nächsten Schritt in die zweite Liga machen. Aber wann mir das gelingt, kann ich nicht sagen. Mein Vertrag läuft bis Sommer 2011 und den möchte ich erfüllen.








