Es wartet noch viel Arbeit
29:27-Sieg über den HC Kärnten: Bärnbach/Köflach hat den Play-off-Auftakt gemeistert. Grund zum Zurücklehnen gibt es aber keinen.

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HSG-Obmann Gerhard Langmann brachte es nach dem hart erkämpften Erfolg über den HC Kärnten auf den Punkt: "Wir haben nicht geglänzt, aber zwei Punkte am Konto. Das ist das Einzige, was zählt." Eine Heldentat konnte von der etwas verunsicherten Bärnbach/Köflach-Truppe ohnehin niemand erwarten. Zu tief sind die Wunden (Ausfälle wegen Verletzungen und die Fivers-Partie im Kopf) der vergangenen Wochen. "Natürlich hat man sich die eine oder andere Frage gestellt", gibt Trainer Christian Glaser zu.
Mit der Verpflichtung von Dejan Dobardzijev kehrte jedoch das Selbstvertrauen zurück. Und das nicht zu Unrecht, denn der neue Bomber gab gleich bei seinem Einstand eine tadellose Visitenkarte ab. Der 33-jährige Serbe glänzte sogar phasenweise. Dobardzijev feuerte nicht nur einige Geschosse aus der zweiten Reihe ab und trug sich acht Mal in die Trefferliste ein, sondern er bewies auch ein "scharfes" Auge.
Vor allem Kreisläufer Manfred Messner profitierte davon. "Dejan hat einiges drauf, davon bin ich jetzt nach dem ersten Live-Erlebnis noch fester überzeugt. Und die Abstimmung mit der Mannschaft wird sicher Woche für Woche besser", glaubt Glaser, der sich zusätzlich einen topfitten Goran Kolar wünscht. "Das wäre ein tolles Gespann, an dem sich die restliche Mannschaft orientieren könnte."
Bis zum nächsten Play-off-Auftritt am Samstag bei Westwien wartet trotz des ersten, gelungenen Streichs genügend Arbeit. Denn die Abwehr bereitet den Weststeirern, speziell seit dem Ausfall von Matjaz Krze, großes Kopfzerbrechen. "Das ist unsere Schwachstelle", gibt Glaser zu, "da müssen wir den Hebel ansetzen."







