Die Jagd auf Leobens Punkterekord ist eröffnet
Die HSG Bärnbach/Köflach hat nach dem zehnten Sieg im elften Bundesliga-Spiel noch sehr viel vor.

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Auch der 34:27-Erfolg in Hollabrunn änderte nichts an den angenehmen Sorgen vom HSG-Trainer-Duo Christian Glaser und Leszek Sadowy. Die Meistermacher beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wie man "ihre" Schützlinge in Hinblick Aufstiegs-Play-off zusätzlich fordern könnte. Denn im Grunddurchgang reicht meistens eine kurze Phase unter Volldampf, um die Entscheidung herbeizuführen. In Hollabrunn war die Angelegenheit spätestens mit dem Pausenpfiff erledigt. Kolar und Co. zogen sich mit einer komfortablen 18:9-Führung in die Kabine zurück. "Die erste Hälfte war so, wie wir es uns vorstellen. Danach ist der Schlendrian eingerissen", analysiert Glaser. Nur Thomas Vodica lieferte 100 Prozent ab. Der Flügelflitzer traf bei sieben Versuchen sieben Mal.
Nach elf Runden und zehn Siegen steuert Bärnbach/Köflach geradlinig der Titelverteidigung in der Bundesliga entgegen. Als Steigerung gegenüber der vorigen Saison soll das Meisterstück dieses Mal mit einem neuen Punkterekord gelingen. Leobens Handballer angelten sich- im Jahr des HLA-Aufstiegs- mit stolzen 34 Zählern (17 Siege, nur eine Niederlage) die Meisterkrone in der zweithöchsten Liga des Landes. "Ja, wir liebäugeln mit dem Punkterekord. Allerdings hat dieses ,Projekt' auf keinen Fall Priorität", gibt Glaser zu. "Der Aufstieg in die HLA ist unser erklärtes Ziel." Und dafür ist jeder Bärnbach/Köflach-Spieler und jeder Funktionär bis unter die letzten Haarspitzen motiviert. "Wir ziehen alle an einem Strang. Wir wollen alle nach oben", betont Glaser.








