Köflach steht ohne Trainer da - Schreiner geht sofort
Nach einer Negativserie tritt Köflach Trainer Arno Schreiner zurück. Wer seine Nachfolge antritt ist allerdings noch offen.
Bis zur elften Runde lief beim ASK Köflach alles wie am Schnürchen. Mehr noch, die Schreiner-Schützlinge setzten sich überraschend an der Tabellenspitze fest. Die Weststeirer waren die Sensations-Truppe schlechthin und drückten der gesamten Landesliga ihren Stempel auf. Was mit der Mannschaft dann geschah, kann niemand aus dem Funktionärskreis der Köflacher verstehen oder erklären.
Mit vier Niederlagen in fünf Partien rutschte man von der Spitze auf Rang sechs ab. Und der Punktearückstand zum Herbstmeister Irdning wuchs auf acht Zähler an. Der Traum vom Wiederaufstieg in die Regionalliga scheint somit in nur wenigen Wochen geplatzt zu sein.
Die ersten Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten: Trainer Arno Schreiner stellte sich am Dienstag vor die Mannschaft und gab seinen Rücktritt bekannt. Langzeit-Kapitän Christian Hartl wird den Klub aller Voraussicht nach in der Winterpause ebenfalls verlassen.
"Ich bin von den letzten Vorstellungen der Mannschaft sehr enttäuscht. Einige Niederlagen glichen einer völligen Demaskierung. Das waren alles andere als knappe Angelegenheiten", sagt Schreiner. Doch nicht nur der sportliche Abwärtstrend spielte eine entscheidende Rolle in Schreiners Entscheidung. "Während des Spiels gegen Wildon habe ich wieder einen Gehörsturz erlitten. Ich schaffe es gesundheitlich einfach nicht mehr", sagt der Ex-Köflach-Trainer, der diese Funktion zwei Jahre lang ausgeübt hat.
In den nächsten Monaten will sich Schreiner völlig aus dem Fußballgeschäft zurückziehen und seiner Familie wieder mehr Zeit widmen. Ob er jemals auf die Trainerbank zurückkehren wird, steht in den Sternen.
Wer seine Nachfolge in Köflach antritt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Nicht einmal die große Gerüchteküche im Fußballzirkus gibt derzeit Aufschluss darüber.









