Scheer dementiert Gerüchte
Köflach muss am Freitag nach Kalsdorf (19 Uhr). Hubert Scheer will im Winter gravierende Änderungen am Spielersektor vornehmen und der "Gönner" ermöglicht einen Kunstrasenplatz.

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Herr Scheer, Sie sind seit 2007 gemeinsam mit Herbert Lorber Präsident beim ASK Köflach und haben sportlich sowie finanziell schwierige Zeiten durchgemacht. Jetzt ist auf beiden Ebenen Erleichterung eingetreten. Was sagen Sie zu den Leistungen am Rasen?
HUBERT SCHEER: Es war schön, an der Tabellenspitze zu stehen, aber nach den letzten zwei Niederlagen sind wir ordentlich abgerutscht. Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Leider kapieren drei, vier Kicker nicht, dass wir in der Landesliga ganz vorne mitspielen könnten. Sie sind einfach zu dumm. Man bekommt das Gefühl, einige wollen gar nicht aufsteigen.
Man merkt, die Niederlagen gegen Gratkorn und Wildon geben Ihnen wirklich zu denken. Vor einigen Wochen meinten Sie noch "wer soll den ASK schlagen?"
SCHEER: Ja, das stimmt. Das hat sich schlagartig geändert. Speziell diese zwei Partien waren eine Gemeinheit gegenüber unseren Sponsoren. Wir bieten den Spielern ein gutes Umfeld, dafür fordern wir Leistung. Damit wir jetzt den Anschluss nicht verlieren, muss gegen Kalsdorf ein Sieg gelingen.
Offensichtlich hat die Mannschaft viel "Kredit" verspielt, gilt dies auch für Torjäger Senad Halilovic?
SCHEER: Wir sprechen hier von einem Mannschaftssport. Als Stürmer ist Senad allerdings auf Bälle aus den hinteren Reihen angewiesen. Er ist ein guter Griff gewesen, auch wenn er noch etwas Zeit benötigt. Außerdem können wir sehr zufrieden sein mit der Verpflichtung von Patrick Schmidt. Alfred Gert hat ein gutes Händchen bewiesen.
Schwenken wir vom Sportlichen zum Finanziellen. Die Geldprobleme beim ASK sind angeblich Geschichte, aber man sieht keine neuen Sponsoren auf dem Dress. Es kursiert das Gerücht, Köflach hätte einen Millionär an der Angel . . .
SCHEER: Davon weiß ich nichts.
Dann nenne ich das Gerücht beim Namen. Man spricht von Hubert Scheer. Sie hätten angeblich im Lotto gewonnen!?
SCHEER: Das ist ein totaler Blödsinn (lacht). Glauben Sie, wenn ich einen Lotto-Sechser gemacht hätte, wäre ich noch hier?
Trotzdem bleibt die Frage offen, wie gewisse Investitionen getätigt werden konnten . .
SCHEER: Über Hubert Scheer hat es schon viele Gerüchte gegeben. Ich habe den ASK auch im letzten Jahr geholfen. Es gibt ein Lied: "Lass die Leute reden..."
Wie sehen die Zukunftspläne beim ASK aus?
SCHEER: Im Winter könnte es einige gravierende Änderungen im Kader geben. Und langfristig versuchen Herbert (Anm. Lorber) und ich Partner für ein großes Projekt zu gewinnen. Rene Aufhauser und Andreas Lasnik sollen nicht die letzten prominenten Kicker aus unserer Region sein. Wir streben eine Spielgemeinschaft mit Lankowitz an und wollen die Nachwuchsarbeit forcieren. Außerdem ist ein Kunstrasenplatz am Entstehen. Es fehlen nur noch ein paar Unterschriften für den Spatenstich.









