Die "Schlacht von Bruck" hat die HSG überlebt
Bärnbach/Köflach musste in Bruck ordentlich einstecken. Die Folgen? Die Freundschaft zu Bruck ist jetzt Geschichte.

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Nach dem 26:25-Derbysieg in Bruck ist man bei Bärnbach/Köflach überglücklich. Vor allem, weil alle HSG-Truppe die "Schlacht von Bruck" ohne nennenswerte Schäden überstanden haben.
Im Vergleich dazu gelten die zwei eingefahrenen Punkte beinahe als angenehmer Nebeneffekt. "Vor der Saison hatte ich die Hoffnung, dass sich die Brucker in ihrer Gangart bessern. Ich habe nichts gegen körperbetonten Handball, aber sie spielen weiterhin einen schmutzigen Handball", betont HSG-Trainer Christian Glaser. Neo-Legionär Matjaz Krze bekam die Brucker Härte in vollem Ausmaß zu spüren. "Matjaz wurde mit Boxeinlagen mehrmals niedergestreckt", erzählt Glaser. Ein neutraler Beobachter aus der zweiten deutschen Bundesliga war von der harten Gangart ebenso schockiert.
"Ich habe mit Rene Kramer im Vorfeld dieser Partie öfters Informationen über unsere Gegner ausgetauscht. Das gehört nun der Geschichte an. Und wir waren quasi der letzte steirische Verein, der ein Testspiel gegen Bruck bestritten hat", sagt Glaser. Zwischen Bruck und dem HC Shoppingcity Seiersberg herrscht seit Längerem, um es vorsichtig auszudrücken, ein gespanntes Verhältnis. Und HLA-Klub Leoben distanziert sich ohnehin vom obersteirischen Nachbarn.
Anders dürfte Bruck-Trainer Kramer das Ganze miterleben. Er bezeichnete nach dem Pomorisac-Ausschluss die HSG als "Schnalzer-Truppe".







