Lehrmeister gegen den Musterschüler
Bärnbach/Köflach-Trainer Christian Glaser trifft in St. Pölten auf seinen alten "Lehrer".

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Nach der regenerativen Trainingswoche wartet auf die HSG am Samstag wieder Schwerstarbeit. Die Reise führt nach St. Pölten, zur Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison. Zur Erinnerung: Der Aufsteiger überzeugte mit schnellem Handball und mischte im Grunddurchgang ganz vorne mit. Erst im HLA-Aufstiegs-Play-off ging den St. Pöltnern die Luft aus.
"St. Pölten hat im Sommer einige Spieler abgeben, deswegen wusste sie niemand so wirklich einzuschätzen", berichtet HSG-Obmann Gerhard Langmann. Aber spätestens seit dem 36:35-Auftaktsieg von St. Pölten über Ferlach sind die Niederösterreicher kein unbeschriebenes Blatt mehr. Vor allem den 21-jährigen Simon Hahn, der mit einer Doppelspielberechtigung für St. Pölten und Margareten (HLA) ausgestattet ist, gebührt große Aufmerksamkeit. "Ich würde diesen Spieler mit offenen Armen empfangen", sagt Trainer Christian Glaser. Neben einer starken Wurfhand treffen die Attribute schnell, schlau und technisch äußerst versiert auf den Sohn des Wissenschaftsministers Johannes Hahn zu.
Im Bärnbach/Köflach-Lager ist man sich jedoch nicht ganz einig, was die Einschätzung des Gegners betrifft. "Man muss St. Pölten auf jeden Fall auf der Rechnung haben. In dieser Partie ist für uns alles drinnen", meint Langmann. Trainer Glaser: "Ich bin mir noch nicht ganz sicher, welche Rolle St. Pölten heuer spielen wird."
Für zusätzliches Salz in der Suppe sorgt der gegnerische Trainer, Wolfgang Pollany. "Pollany war mein Lehrer beim Trainerkurs und er hat mich immer als seinen Musterschüler bezeichnet", erzählt Glaser. "Ich freue mich auf dieses Wiedersehen." Erfreulich verläuft auch die Genesung von Goran Kolar. Von den Ärzten gibt's grünes Licht ab dem 1. Oktober.








