HSG reif für den Aufstieg?
Diese Frage will die HSG-Truppe am Samstag (19 Uhr, Köflach) gegen Goliath Gänserndorf klären.

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Mit Tulln und Westwien mussten bereits zwei heiße Anwärter auf ein HLA-Ticket bei ihren Auftritten in der Weststeiermark Federn lassen. Und geht es nach Bärnbach/Köflach, ist heute (19 Uhr, Köflach) der nächste "Große" an der Reihe. UHC Gänserndorf soll in der Köflacher Halle gerupft werden. Obwohl die Gäste, abgesehen von Manfred Messner und Co., bisher zu den positiven Überraschungen im Aufstiegs-Play-off zählen.
Mit acht Punkten auf dem Konto nahm Gänserndorf (4.) bereits wieder Kurs in Richtung Klassenerhalt auf. "Im HLA-Grunddurchgang war Gänserndorf mit Abstand die schwächste Truppe. Ein braver Punktelieferant für die anderen. Im Play-off agieren sie dann aber Jahr für Jahr plötzlich ganz souverän", wundert sich HSG-Trainer Christian Glaser über die Leistungssteigerung und fügt hinzu, "es macht ganz den Eindruck, als würden sie sich ausschließlich aufs Play-off konzentrieren."
Bärnbach/Köflach verspricht den Niederösterreichern jedoch einen heißen Tanz. "Ich bin überzeugt, die Halle wird gerammelt voll sein. Unsere Truppe ist bis unter die Haarspitzen motiviert", verspricht Obmann Gerhard Langmann. Kein Wunder, denn auch die Glaser-Schützlinge erheben Anspruch auf eines von vier HLA-Tickets.
Die 26:44-Klatsche in Linz wird als einmaliger Ausrutscher abgetan und gilt als abgehakt. "Linz ist für uns kein direkter Aufstiegskonkurrent. Wir haben es selbst in der Hand. Die Gänserndorf-Partie wird auch ein gewisser Reifetest für die Mannschaft", betont Coach Glaser, der bis auf Legionär Goran Kolar auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Entscheidende Akzente erwartet man sich vor allem von den U21-Teamspielern Dean Pomorisac, Stefan Jandl und Christian Offenbacher.









