Wohin führt nun der Weg?
Nach dem 32:38 gegen Leoben wird man sich bei Bärnbach/Köflach einige Fragen stellen. Obwohl HSG-Obmann Gerhard Langmann sagt: "Abgerechnet wird am Schluss."

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War das, was man auf dem Leobener Parkett gesehen hat, der Klassenunterschied zwischen dem Bundesliga-Meister Bärnbach/Köflach und einem HLA-Verein? Oder erwischten die Obersteirer einfach nur einen guten und die Glaser-Sieben einen rabenschwarzen Tag? Und steht die HSG bereits in Runde zwei, am Samstag im Heimspiel (Bärnbach, 19) gegen Favoriten Tulln, mit dem Rücken zur Wand?
Enttäuschung. Obmann Gerhard Langmann will davon nichts wissen, obwohl er seine Enttäuschung über die schwache Darbietung in Leoben nicht verbergen kann: "Sicherlich haben wir uns den Start anders vorgestellt. Es ist mir unerklärlich, warum die Mannschaft mit voller Hose ins Spiel gegangen ist. Ich hoffe, wir lernen schnell aus unseren Fehlern und finden zurück zu unserem Spiel. Abgerechnet wird erst am Schluss!"
Trainer Christian Glaser will den Bauchfleck ebenso rasch vergessen. Aber die Niederlage und vor allem wie sie zustande gekommen ist, verlangt eine nachhaltige Analyse: "Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Leoben hat so gespielt, wie wir es uns vorgenommen haben. Bei uns war teilweise Ratlosigkeit zu erkennen."
Dennoch hält man am Ziel fest. Bärnbach/Köflach will die Rückkehr in die höchste Spielklasse schaffen. Allerdings bedarf es dafür einer 100-prozentigen Leistungssteigerung. "Es kann nicht sein, dass das ganze Spiel nur an Kolar und Messner hängt. Auch die anderen Spieler müssen Verantwortung übernehmen, sonst sind wir zu leicht auszurechnen", stellt Andreas Albrecher klar. Leoben-Boss Claus Hödl spricht der HSG Mut zu: "Ich gebe der HSG noch immer gute Chancen, den Aufstieg zu schaffen. Ich hoffe sogar, dass sie uns nach oben begleiten."








