Der Kirtag wird zum Einkaufszentrum
In Hirschegg hat man nicht nur die Standln aufgestellt, sondern auch Fahrzeuge präsentiert.
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Einen besonderen Stellenwert im Jahresablauf des Bergdorfes Hirschegg hat seit vielen Jahren der "Birnkirta" am zweiten Sonntag im September, dem Fest Mariä Namen. War bis vor einiger Zeit außer dem Krämermarkt noch ein reich beschickter Markt für Zucht-, Zug- und Schlachtvieh die Hauptattraktion, hat ihm der Frühschoppen den Rang abgelaufen: Die Kühe und Kälber sind verschwunden, geblieben sind die Standln. Die Verkäufer bieten vom Spielzeug bis zum Hackenstiel und vom Schuh bis zur Sonnenbrille alles an, was man braucht oder vermeintlich haben muss.
Traditionell wird der Frühschoppen von einheimischen Gruppen gestaltet. Diesmal waren es die Ortsmusikkapelle, die Jagdhornbläser, der Singkreis, der "Männerxang" und die "Feierwehrmusik", die für den guten Ton sorgten. Durch das Programm führte Erhard Skupa.
Diese höchst ursprüngliche Art des Feierns und Zusammensitzens lockt viele Besucher nach Hirschegg. "Das besondere Flair des Bergdörfleins und die Natürlichkeit seiner Bewohner übertragen sich auf den ,Birnkirtag'," meinte der aus Graz angereiste Obmann des Steirischen Sängerbundes, Alfred Hudin. "Und die einheimischen Musikgruppen tragen einen wesentlichen Teil zur gemütlichen Stimmung bei", erklärte der Obmann.
Besonders gut besucht war heuer auch wieder das Traktor- und Oldtimertreffen, das vom örtlichen Club unter der Leitung von Herbert Dirnberger organisiert wurde. Voll stolz präsentierten die Teilnehmer ihre bestens gepflegten Vehikel. Motorräder, Autos, Traktoren oder Lastkraftwagen sind vor der Zusammenkunft noch peinlich genau geputzt, gut geölt und bestens geschmiert worden. "Mit Unterstützung der Gemeinde bewerben wir unser Treffen und den ,Birnkirtag' während des ganzen Jahres. Der Erfolg zeigt sich an der großen Teilnehmerzahl", so Dirnberger.










