Eine Frau für heiße Eisen
Bildung, Frauen und Jugend - Themen, die Elisabeth Grossmann liegen.

Foto © Andrea KratzerElisabeth Grossmann freut sich auf ihre Arbeit als Landesrätin
Ich habe mich geehrt gefühlt, dass man an mich denkt. Vor allem als ich hörte, welchem Ressort ich vorstehen soll", sagt die Edelschrotterin Elisabeth Grossmann, die nach der Regierungsumbildung die Agenden von Bettina Vollath als Landesrätin übernehmen wird.
Derzeit ist die 40-Jährige Europasprecherin der SPÖ im Nationalrat, zuvor war sie als Kinder- und Jugendsprecherin mit "heißen Eisen" ihres künftigen Ressorts befasst. Und als Geschäftsführerin der Frauenplattform des Bezirkes Voitsberg weiß sie aus den Beratungen genau, wo die Damenwelt Handlungsbedarf sieht. "Bei den Betreuungspflichten kann ich seit meinem Studium mitreden", schmunzelt Grossmann. Vor allem während ihrer Abstecher nach Wien braucht sie regelmäßig jemanden, der sich um ihren "Jüngsten" kümmert. Alexander und Daniel sind stolz auf ihre viel beschäftigte "Mama". "Jetzt werde ich wieder mehr in der Steiermark unterwegs sein, aber abends später heimkommen." Der Kontakt zu den Menschen ist der Juristin nämlich sehr wichtig. "Einfach zuhören, wenn sie von ihren Alltagssorgen erzählen und schauen, ob eine politische Lösung möglich ist."
Derzeit sieht Grossmann keinen Anlass, einen Richtungswechsel einzuschlagen, "weil Vollath hervorragende Arbeit geleistet hat". Bildung müsse "barrierefrei" bleiben. "Und Lohndiskriminierung ist kein Kavaliersdelikt. Da muss man auch über Sanktionen reden." Kraft für ihr Amt holt sich Grossmann in der Natur, etwa beim Kajakfahren.
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Fakten
Familie. Die bald 41-jährige Elisabeth Grossmann wurde in Graz geboren und lebt mit ihren Söhnen Alexander (14 Jahre) und Daniel (21) und Hund Romeo in Edelschrott.
Werdegang. Grossmann studierte Rechtswissenschaften, ist Geschäftsführerin der "Frauenplattform" und seit Dezember 2002 im Nationalrat.








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