Rechtzeitig für Nachwuchs sorgen
Musikkapellen stellen - in Zusammenarbeit mit den Schulen - Instrumente zur Verfügung.
Mit einer Neuigkeit warten zu Schulbeginn die Volksschule 1 sowie die Blasmusikkapellen Bergkapelle Oberdorf-Bärnbach und die Glasfabriks- und Stadtkapelle Bärnbach in Zusammenarbeit mit der Musikschule Bärnbach auf: In den beiden dritten Klassen wird eine sogenannte "Bläserklasse" ins Leben gerufen. Damit wollen die Obmänner der beiden Klangkörper, Jürgen Holler und Thomas Theissl, Kinder zum Musizieren mit Blasinstrumenten anregen und für Musikernachwuchs in den eigenen Reihen sorgen.
Der Instrumentalunterricht wird von Pädagogen der Musikschule Bärnbach durchgeführt und ist kostenlos. Das Erlernen eines Orchesterblasinstrumentes erfolgt während des regulären Musikunterrichtes. Das bedeutet, dass es für Eltern und Kinder keinen Mehraufwand gibt. Auch das gemeinsame Musizieren im Orchesterverband erfolgt während des Musikunterrichtes. Für die Schülerinnen und Schüler wurden 43 Kinderinstrumente angeschafft: von Querflöten, Klarinetten, Saxofonen, Trompeten, Posaunen, Tenorhörnern, Waldhörnern bis hin zur Tuba. Die Schüler haben die Möglichkeit, innerhalb von drei Wochen alle Instrumentenarten auszuprobieren und in Folge drei in die engere Wahl zu nehmen. Nach Beobachtung und Beratung durch die Klassen- sowie Musiklehrer entscheidet sich das Kind für ein Instrument. Auch das steht den Schülerinnen und Schülern kostenlos zur Verfügung.
Die Koordination des neuen Unterrichtes liegt bei Musikschuldirektor Wolfgang Jud. Den Unterricht auf den Holzblasinstrumenten übernimmt Kapellmeister Gregor Nabl, für die Blechblasinstrumente ist dessen Kollege Anton Rapp zuständig. Die Kosten für die 43 Kinderinstrumente, das Notenmaterial und für das Zubehör sowie die Versicherung der Instrumente belaufen sich auf rund 25.000 Euro. Für einen Großteil dieses Betrages kommen die Musikschule Bärnbach sowie die Glasfabriks- und Stadtkapelle Bärnbach und die Bergkapelle Oberdorf-Bärnbach auf. Unterstützt wurde der Ankauf der Instrumente auch von Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer. Für den Restbetrag werden noch Sponsoren gesucht.








