33 Tore, aber nicht alle mit Vollgas im Arm
Österreichs Handballer besiegten Mazedonien in Bärnbach im Länderspiel 33:27. Zuvor wurde der härteste Werfer im Team ermittelt.

Foto © GEPASchnelles Händchen gefragt
Janko Bozovic ist 2,03 Meter groß, er wiegt 95 Kilogramm, spielt im rechten Rückraum und sein Arm ist der Schnellste im österreichischen Nationalteam von Trainer Dagur Sigurdsson. Vor dem Länderspiel am Freitag in Bärnbach gegen Mazedonien stellten sich die Spieler noch dem Geschwindigkeitstest und mit 99 km/h sicherte sich der Dunaferr-Legionär den internen Titel des Scharfschützen. Zum Vergleich: Konrad Wilczynski, der Torschützenkönig der deutschen Bundesliga, schaffte gerade einmal 83 Sachen. "Aber Conny ist ein Flügelspieler", sagt Teammanager Stefan Higatzberger: "Bei ihm kommt es nicht so auf die Geschwindigkeit an. Für ihn sind Handgelenkswürfe wichtiger."
Richtig eng. Für einen wird es bei einem Wurf mit 99 km/h natürlich richtig eng: den Torhüter. Denn bei diesem Tempo benötigt der 450 Gramm schwere Ball vom Sechs-Meter-Kreis ins Tor gerade einmal 0,2 Sekunden und die Reaktionszeit eines trainierten Sportlers liegt bei etwa 0,15 Sekunden.
Der erste Streich. Dass man beim Handball aber nicht immer der Schnellste sein muss, zeigte Wilczynski dann beim Ländermatch in Bärnbach. Beim 33:27 (16:11)-Sieg über Mazedonien traf er zehn Mal. Das österreichische Team präsentierten sich in allen Belangen souverän und vor allem die beiden Torleute Nikola Marinovic und Thomas Bauer entschärften die Scharfschützen der Gäste.
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Nächstes Spiel
Am Samstag steigt in Bruck (20 Uhr) der zweite Test gegen die Mazedonier.









