Das Gaberl als neue Tourismusregion
Gewerbetreibende aus der Weststeiermark und dem Aichfeld arbeiten zukünftig zusammen.

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Unbestritten ist das Gaberl für Wintertouristen ein beliebtes Ausflugsziel. Winterwanderungen sind dabei ebenso beliebt wie Schifahren, Langlaufen oder Rodeln. Da jedoch die Gebiete von drei verschiedenen Tourismusverbänden - nämlich jenen von Salla, Kleinlobming und Maria Lankowitz - am Gaberl verlaufen, gab es bisher kein einheitliches touristisches Konzept. Um das zu ändern, haben die Gewerbetreibenden in Salla einen freien Zusammenschluss besiegelt. Mit dabei sind nicht nur alle Gasthöfe in Salla und am Gaberl, sondern auch Liftbetreiber und Grundeigentümer.
Synergien für ganze Region. Siegfried Steurer, Gemeindekassier von Salla, erhofft sich durch eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Freizeitbetriebe Synergien für die gesamte Region rund ums Gaberl: "Das Problem ist die Bezirksgrenze, die direkt am Gaberl verläuft. Durch diesen freien Zusammenschluss wird es ermöglicht, dass alle beteiligten Betriebe in regelmäßigen Sitzungen ihre Wünsche äußern können und so ein einheitliches Tourismuskonzept verfolgt wird."
Katalog an Neuerungen. Bereits in der ersten Sitzung wurde ein Katalog an Neuerungen für das kommende Jahr präsentiert. Geplant ist etwa die Errichtung einer Kunstschneeanlage auf der Märchenwiese. Und bei den Mittermoar-Liften soll die vorhandene Beschneiungsanlage erweitert und der Nachtschilauf ermöglicht werden. Für die Mittermoar-Lifte wurde zudem ein Konzept für einen Sessellift erarbeitet. "Es macht keinen Sinn, wenn jeder für sich arbeitet. Wir sind ein Gebiet und müssen deshalb an einem Strang ziehen", freut sich Steurer über die Zusammenarbeit.
Sitzung. Bereits am 11. Jänner findet die nächste Sitzung statt, wo über die weitere Vorgangsweise beraten wird.












