Die Tage sind gezählt
Ein Großteil der Voitsberger Hebammen wird kommendes Jahr in Deutschlandsberg arbeiten. Die gynäkologische Tagesklinik aber bleibt.
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650 Geburten verzeichnete man bisher pro Jahr in der Gebärklinik in Deutschlandsberg. Durch die Übernahme von Wagna rechnet man mit einer Steigerung um etwa 200 Geburten. "Und im kommenden Jahr, wenn hoffentlich auch viele Voitsbergerinnen zu uns kommen, werden es etwa 1100 Geburten pro Jahr sein", rechnet Peter Hofmann, Leiter der gynäkologischen Abteilung am LKH Deutschlandsberg, vor.
Wie gestern bekannt wurde, ist die Umsiedelung fertig geplant. "Es freut mich sehr, dass auch ein Großteil der Hebammen aus Voitsberg nach Deutschlandsberg kommt", hofft Hofmann, dass diese auch viele Patientinnen mit in den Süden nehmen. Auch die beliebte Gebärwanne soll transferiert werden. Das Land hat errechnet, dass ungefähr 40 Prozent der Voitsbergerinnen künftig in Deutschlandsberg entbinden. Der Rest werde vermutlich nach Graz ausweichen. Der 14. Dezember ist auf jeden Fall der letzte Aufnahmetag an der Geburtshilfe in Voitsberg sein. "Schwangeren Frauen empfehlen wir jedoch einen Monat vor dem errechneten Geburtstermin mit der Klinik in Kontakt zu treten", so der Voitsberger Betriebsdirektor Franz Salinger, der ergänzt: "In Voitsberg wird aber auch nach dem 31. Dezember weiterhin eine gynäkologische Tagesklinik bestehen." Alle kleineren Operationen werden nach wie vor an Ort und Stelle durchgeführt. Von Montag bis Freitag werde von 7 bis 15 Uhr immer ein Gynäkologe da sein, versichert auch Hofmann.
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Auch nach dem 31. Dezember wird es in Voitsberg eine gynäkologische Tagesklinik geben.
Von Montag bis Freitag ist ein Gynäkologe von 7 bis 15 Uhr geöffnet.
















