Geschwindigkeit ist nicht immer alles
In Piber steigt von Freitag bis Sonntag die österreichische Meisterschaft im Gespannfahren.
REITSPORT. Bis zu 40 Kilometer pro Stunde schnell können Gespannfahrer unterwegs sein - solche Geschwindigkeiten werden auch am Wochenende in Piber erreicht werden, wenn es um den Staatsmeistertitel der Zweispänner geht. Von Freitag bis Sonntag rittern 53 Gespanne um Top-Plätze. Weiters stehen die österreichischen Meisterschaften der Ponys, Haflinger sowie der Norikerpferde auf dem Programm.
Geschwindigkeit alleine ist beim Gespannfahren aber nicht alles. Am Freitag ab 9 Uhr müssen in der Arena Dressurprüfungen absolviert werden. "Da geht es darum, wie die Pferde ausgebildet sind und wie es mit dem Gehorsam ausschaut. Das ist oft eine Riesenherausforderung und sehr anstrengend für Pferd und Reiter", erklärt Max Dobretsberger vom RFV Piber.
Am Samstag (12 Uhr) steigt der "Marathon" auf einem rund 20 Kilometer langen Hindernisparcours. Neben den sieben Hindernissen und einem Wassergraben müssen die Reiter hier auch auf die Durchschnittsgeschwindigkeit achten. "Das passiert zum Schutz der Tiere, damit es die Herrschaften nicht übertreiben", erklärt Dobretsberger. Im Schlussbewerb, dem Kegelfahren (Sonntag, ab 9 Uhr), ist ein Rundkurs in der Arena zu bestreiten. Die Schwierigkeit: Die eng gesetzten Begrenzungskegel fallen bei Berührungen mit hoher Geschwindigkeit sehr leicht um, wofür es Fehlerpunkte gibt.
Aus steirischer Sicht wollen Lokalmatador Hubert Scherz sowie Fritz Stenitzer aus St. Ruprecht an der Raab ganz vorne mitmischen. "Es wird auf jeden Fall sehr spannend", verspricht Dobretsberger. MARTIN MANDL
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