Voitsbergerin wartet seit halbem Jahr auf ÖBB-Card
Bahn fahren - Nerven sparen. Ein Slogan, über den eine Voitsbergerin nur milde lächeln kann. Seit einem halben Jahr hat sie einen Hürdenlauf hinter sich, um eine Vorteilscard der ÖBB zu bekommen.

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Bah Ende Jänner beantragte die Pensionisten am Voitsberger Bahnhof eine solche Karte. Daraufhin erhielt sie vorerst ein Provisorium von den ÖBB, welches mit Ende März befristet war. "Bis dahin sollte ich im Besitz der Original-Card sein", schildert die Voitsbergerin. Ende März war besagter Ausweis noch immer nicht da. Also wieder hin zum Voitsberger Bahnhof. "Dort musste eine nette Dame am Schalter, die sehr bemüht war, wieder eine Ersatznummer bei den Bundesbahnen beantragen, um damit ein Provisorium bis Ende Juni zu bekommen", so die Antragstellerin. Dieses zweite Provisorium ist jedoch nie aufgetaucht. Also wieder zum Bahnhof, wo sich herausstellte, dass der Antrag nicht auffindbar sei. Die Unterlagen müssen jedoch bereits an der zuständigen Stelle vorgelegen sein, sonst hätte kein zweites Provisorium erstellt werden können. "Das bedeutet für mich: Neues Antragsformular, neues Passfoto, neues, Provisorium. Diesmal gültig bis August", lächelt die Voitsbergerin gequält. Und wartet noch immer auf die Vorteilscard.
Neue Bearbeitung
Das Problem liege allerdings nicht bei der GKB, betont Klaus Edlinger, Leiter der Personenverkehrsabteilung. Anträge zur Vorteilscard werden zwar von der GKB entgegengenommen, jedoch an die ÖBB weitergeleitet. Wurden diese bisher von einer externen Firma bearbeitet, macht das die ÖBB seit Jahresbeginn selbst. "Das kann im Regelfall bis zu zwei Monate dauern", sagt Edlinger.
Muss ein Provisorium ausgestellt werden, benötigt die GKB eine Genehmigungsnummer der ÖBB, da sie nicht selbst auf das ÖBB-Intranet zugreifen könne. "Oder man muss sich an den nächsten ÖBB Bahnhof wenden." Vonseiten der ÖBB wurde eine Lösung dieses komplizierten und wenig kundenfreundlichen Verfahrens in Aussicht gestellt. "Bis heute habe ich aber nichts gehört", so Edlinger. Und die Voitsbergerin wird wohl noch weiter auf ihre Vorteilscard warten müssen.














