"Es geht nichts weiter"
Der Köflacher Vizebürgermeister Helmut Linhart setzt sich weiter für einen Gehsteig in Krenhof und eine Lösung in der Innenstadt ein.
Wie bereits berichtet, wünschen sich Bewohner im Köflacher Ortsteil Krenhof einen Gehweg Richtung Hammersiedlung. "Wir haben uns dafür eingesetzt und Unterschriften gesammelt", schildert der Voitsberger Vizebürgermeister Helmut Linhart (VP). Aktueller Zwischenstand: "Vom Land wurden über die Baubezirksleitung Erhebungen durchgeführt, und ein Sachverständiger hat sich das angeschaut", so Linhart. Das magere Fazit: Es herrsche zu wenig Frequenz, daher werde es vom Land auch kein Geld für bauliche Maßnahmen geben, man würde aber einen Grund zur Verfügung stellen.
"Ende März, Anfang April wird noch eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Jedoch ist vom Land nicht genügend Geld für einen Gehsteig vorhanden. Daher werden wir das Thema im Stadtrat erörtern und in der kommenden Gemeinderatssitzung den Antrag stellen, dass vom Bauamt eine Kostenschätzung vorgenommen wird, ob und in welcher Form eine Gehmöglichkeit umgesetzt werden kann", so Linhart.
Fußgängerzone
Ein anderes Dauerthema, das Linhart am Herzen liegt, ist eine sinnvolle Lösung für die Innenstadt. Wie bereits berichtet, wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die über die Neugestaltung der Fußgängerzone beraten soll.
Nach Linharts Geschmack geht allerdings zu wenig weiter. "Ein Termin im Oktober mit allen Unternehmern und Hausbesitzern von der Judenburger- bis zur Grazer Straße ist nicht zustande gekommen. Im Dezember fand eine Sitzung im Rathaus mit rund drei Viertel der Gemeinderäte, aber nur zwei Sprechern der Wirtschaftsplattform statt", kritisiert Linhart. Nach zwei Stunden sei man unverrichteter Dinge auseinander gegangen. Danach habe es noch ein Gespräch mit der Initiative "Netzwerk Stadt" gegeben, die auch in Voitsberg tätig ist und von der Wirtschaftskammer gefördert wird. "Erhebungsblätter wurden verteilt, seither gab es keine Meldung mehr", so Linhart. Momentan sei zudem ein neues EU-gefördertes Projekt im Gespräch.
"Es muss sich etwas tun, so kann es nicht weitergehen", meint Herbert Tunner, Sprecher der Köflacher Wirtschaftsplattform, der vom neuen Projekt noch gar nichts gehört hat. "Kürzlich wurde ein Termin wieder nicht eingehalten. Man hat das Gefühl, es handelt sich um eine Hinhaltetaktik", macht Tunner seinem Ärger Luft.















