Neu auf der Bildfläche
Mit einem Mix aus freier künstlerischer Tätigkeit, Präsentationen und Kursen eröffnet die Kunstfabrik Lipizzanerheimat neue Perspektiven.

Foto © SchwienbacherIn der Kunstfabrik Lipizzanerheimat arbeiten Künstler verschiedenster Stilrichtungen
Punkti, Punkti, Strichi, Strichi - fertig ist das Mondgesichti. Wenn man es so sieht, kann wirklich jeder zeichnen. Was in den Räumlichkeiten der Kunstfabrik Lipizzanerheimat (in den ehemaligen Büroräumen von Stölzle Oberglas) an den Wänden hängt, geht aber weiter. Porträts, abstrakte Farbenspiele, Elefanten, die direkt auf den Betrachter zuzulaufen scheinen. "Wir wollten einen Raum für Künstler schaffen, in dem sie sich frei entfalten können", so Obmann Heinrich Schwienbacher zu den Hintergründen des Vereins, der im Herbst vergangenes Jahr aus der Taufe gehoben wurde.
Grenzenlose Kunst
Mittlerweile zählt die Kunstfabrik Lipizzanerheimat 23 Mitglieder. "Und viele Interessierte haben schon bei uns angefragt", sagt Schwienbacher. Darunter auch durchaus namhafte Künstler. Die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind aber auch denkbar einfach. 100 Euro Mitgliedsbeitrag sind im Jahr zu bezahlen. "Und man muss seinen Arbeitsplatz immer so sauber verlassen, wie man ihn vorgefunden hat." Ansonsten sind aber keine Grenzen gesetzt. Auch nicht im künstlerischen Genre. Denn in den Atelierräumen wird gezeichnet, gemalt, mit Keramik gearbeitet und es werden auch Skulpturen geschaffen. Im Spätsommer ist beispielsweise eine Veranstaltung zum Thema Polyesterskulpturen geplant.
Das ist nämlich das zweite Standbein des Kunstvereins - die Ausbildung. Die ersten Kurse (siehe Homepage: www.kunstfabrik-lipizzanerheimat.at) sind bereits restlos ausgebucht. Auch die Ausbildungsschiene für Kinder, für die sich Elfi Fürnschuß verantwortlich zeigt, wird sehr gut angenommen. "Vereinsmitglieder erhalten bei den Kursen außerdem Ermäßigungen."
Noch vor dem Sommer ist zusätzlich eine ganz spezielle Kunstaktion geplant. Im Erdgeschoss wird es eine Ausstellung mit südafrikanischer Kunst geben. "Wir hoffen auch den einen oder anderen Künstler nach Bärnbach einladen zu können, um vielleicht gemeinsam zu arbeiten."
Vorher gibt es am 23. März gibt aber einmal eine Infoveranstaltung, bei der sich die Kunstfabrik erstmals öffentlich präsentiert und alle Interessierten herzlich in die Atelierräume einlädt.















