"Goldene Hochzeiter"
Ehepaare tun es, demnächst auch zwei Bürgermeister: Die Partnerschaft zwischen den Städten Giengen und Köflach wird erneuert.
Wir haben kürzlich mit Oberbürgermeister Gerrit Elser letzte Details besprochen. Vorgespräche laufen bereits seit rund einem Jahr", schildert der Köflacher Bürgermeister Wilhelm Zagler. Heuer wird nämlich das 50ste Jubiläum der Städtefreundschaft mit den deutschen Partnern gefeiert.
120 Giengener Gäste werden am 16. Mai in der Lipizzanerstadt erwartet. Bereits am Donnerstag, dem 17. Mai, wird sich ein Teil einer sportlichen Herausforderung stellen und am 40. Köflacher Fahrradtag teilnehmen. "Der Oberbürgermeister und ich werden auch mitradeln", verrät Zagler.
Feierlich geht es am Abend zu, wenn geladene Gäste im Volksheim die Städtepartnerschaft erneuern und die extra für diesen Anlass angefertigte Urkunde unterfertigen. Auf diese Weise soll das Freundschafts-Versprechen aus dem Jahr 1962 bekräftigt werden.
Am Freitag, dem 18. Mai, wird um 10 Uhr im Kloepferpark eine "Partnerschaftseiche" gepflanzt. "Dazu ist die Bevölkerung sehr herzlich eingeladen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Liederkranz Giengen und der Sing- und Spielgruppe Köflach", berichtet Zagler. Eine Stunde später wird im Rathaus Köflach eine Ausstellung mit Kunstwerken von Schülern aus den beiden Städten eröffnet, die im Sommer auch noch in Giengen gezeigt wird. "Um 11 Uhr laden wir außerdem im Energieschiff Mochart zu einer Diskussion zum Thema ,Energie in Europa' ein", so Zagler.
Nachmittags sind die Gäste aus Giengen - bekannt ist die Stadt durch die Erzeugung der Steiff-Stofftiere - zu einer Besichtigung des Kraftwerkes Sallabach, der Käseakademie Tax und der Therme Nova eingeladen.
Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein "Schwäbisch-Steirischer Abend" ab 19.30 Uhr im Schloss Piber. Nach einem Platzkonzert durch die Gestütskapelle Piber führt Moderator "Wetter-Pauli" Paul Prattes durch das Programm mit dem Liederkranz Giengen und der Sing- und Spielgruppe Köflach.
Interessant: Die seit 50 Jahren aktive Städtefreundschaft führte übrigens auch schon zu einigen Eheschließungen.















