Eine Zeit der Entscheidung
Ab 20. Februar starten in den meisten höherbildenden Schulen die Anmeldungen für 2012/13.

Foto © Kanizaj
Palatschinkenvariationen, frisches Brot und Moosherzen. Würde Schule immer so gut duften wie am Tag der Offenen Tür in der Fachschule Maria Lankowitz St. Martin, würden Schüler wohl immer wieder aufs Neue freiwillig Klassen wiederholen. Aber Spaß beiseite. In den vergangenen Wochen haben sich die höherbildenden Schulen des Bezirks - mit all ihren Vorzügen - möglichen neuen Schülern präsentiert. Da gibt es eine Zweigstelle der HTL Bulme für die Technikinteressierten, HLW, HAK/HAS und die Fachschule Maria Lankowitz für Betriebswirtschaftliches oder auch Sprachen und Soziales, das BG/BRG in Köflach oder - ganz neu im Bezirk - das Oberstufenrealgymnasium (ORG) Mio. Während ein BG/BRG bereits ab der ersten Klasse (also der fünften Schulstufe) geführt wird, ist das ORG ein reines Oberstufengymnasium. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit der polytechnischen Lehrgänge als Vorbereitung für eine Lehre.
Die Entscheidung, welche Schule es werden soll, ist nicht immer leicht. Nämlich dann, wenn die Oma rät, im Gymnasium zu bleiben - man habe es so ja beim Studium leichter. Oder wenn der Papa meint, mit einer berufsbildenden höheren Schule habe man schon eine fertige Ausbildung in der Hand. Oder wenn Freunde vorzeigen, dass sie mit Poly und Lehre schon früh Geld verdienen können.
Bald ist die Entscheidungsphase aber vorbei. In den Schulen beginnt die Anmeldefrist meist am 20. Februar (siehe rechts). Bis 9. März hat man dann Zeit, sich einzuschreiben. Das geschieht grundsätzlich im Sekretariat der jeweiligen Schule. Eine Ausnahme stellt die Anmeldung zum neuen Oberstufenrealgymnasium Mio dar. Diese erfolgt heuer noch in den Räumlichkeiten des BG/BRG Köflach.
Die Voraussetzungen für die Aufnahme sind überall ähnlich. In den berufsbildenden höheren Schulen gilt ein erfolgreicher Abschluss der 4. Schulstufe des Gymnasiums, der Realschule, der Neuen Mittelschule und der Hauptschule als Voraussetzung. In der zweiten Leistungsgruppe der Hauptschule braucht man mindestens ein "Gut", um einer Aufnahmeprüfung zu entgehen.
Melden sich zu viele Schüler an, wird gereiht. Welche Schulfächer bei der Reihung entscheidend sind, variiert je nach Schultyp. Die erste Schule, bei der man sich anmeldet, gilt als Wunschschule. Nur diese darf einen vorläufigen Schulplatz zuweisen. Ist dort kein Platz, gibt es von der abweisenden Schule eine Info über freie Plätze in anderen Schulen.
Features
Kommentar
Dokumente
Bei der Anmeldung in höhere Schulen sind mitzunehmen:
Geburtsurkunde
Staatsbürgerschaftsnachweis
Meldezettel
Original sowie Kopie der Schulnachricht (4. Klasse)
e-Card
Obsorgebescheid (nur bei Scheidung der Eltern erforderlich)
Anmeldeformular erhältlich bei Bildungsverantwortlichen der alten Schule. Meist auch auf den Schulhomepages als Download.
















