Mit viel Gefühl auf dem Bike über Stock und Stein
Beim Trial-Europacup auf dem Salzstiegl beweisen die Biker an diesem Wochenende wieder viel Feingefühl.

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Der Salszstiegl, ein unwegsames Gelände? - Nicht für diese Herren. Beim Trial-Europacup der Motorräder werden an diesem Wochenende rund 80 Teilnehmer auf ihren Bikes durch drei Sektionen balancieren. Viel Gefühl brauchen die Herren aus ganz Europa, um fehlerfrei durch das selektive Gelände des Trialparks beim Moasterhaus am Salzstiegl zu kommen. "Es ist ein Wahnsinn und es macht einen Heidenspaß", erklärt Organisatorin Regina Kaltenegger. Seit ein paar Tagen tummeln sich einige Athleten bereits auf dem Salzstiegl, um sich auf den Untergrund einzustellen. "Die Spanier fahren zu Hause meist auf Stein. Die müssen sich an den weichen Boden hier bei uns erst gewöhnen", sagt die Wirtin, die sich selbst auch schon auf eine Trialmaschine gewagt hat.
Dass der Trial-Sport nicht nur was für die "jungen Wilden" ist, beweist unter anderem der Brite George Greenland mit dem zarten Alter von 75 Jahren. Kaltenegger: "Viele wechseln vom Straßenmotorrad zum Trial, weil sie genug vom Rasen haben. Hier steht eher die Geschicklichkeit im Vordergrund." Europacup, Samstag: Einzel (13 Uhr), Klassik-Mannschaftsbewerb (17.30 Uhr), Siegerehrung (Almstube, 20 Uhr); Sonntag: Einzel in den Klassen Pre65 und Twinshock (10 Uhr); Siegerehrung (Moasterhaus, 15 Uhr). - Der Eintritt ist an beiden Tagen frei













