Hilflos im HausEinsatzkräfte retteten 91-Jährige

Weil es seit mehreren Stunden kein Lebenszeichen von einer 91-jährigen Südsteirerin gab, schlug eine Nachbarin am Faschingsdienstag Alarm. Feuerwehr und Rotes Kreuz befreiten die Bewohnerin aus ihrer misslichen Lage.

Das Rote Kreuz brachte die geschwächte Frau ins LKH Deutschlandsberg
Das Rote Kreuz brachte die geschwächte Frau ins LKH Deutschlandsberg © (c) Robert Lenhard
 

Aus dem närrischen Treiben gerissen wurden am Faschingsdienstag die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaag. Gegen 19.30 Uhr mussten sie zu einer Türöffnung ausrücken, weil die Nachbarin einer 91-jährigen Frau Alarm geschlagen hatte. Die betagte, aber als rüstig geltende Frau lebt alleine in ihrem Haus. Gegen 11 Uhr hatte die Nachbarin sie zum letzten Mal gesehen. Am Nachmittag wollte sie sich telefonisch bei der Pensionistin melden, diese hob aber trotz mehrerer Versuche nicht ab. Daraufhin beschloss die Nachbarin selbst Nachschau zu halten. Sie bemerkte, dass die Haustür von innen versperrt war und der Schlüssel steckte, konnte aber keine Lebenszeichen der Bewohnerin wahrnehmen und alarmierte die Einsatzkräfte.

Fenster eingeschlagen

Die teilweise noch mit geschminkten Gesichtern angerückten Feuerwehrleute schlugen im Erdgeschoss ein Fenster ein, um ins Innere des Hauses zu gelangen. Im Schlafzimmer fanden sie die am Boden liegende und sichtlich geschwächte Bewohnerin vor. Die genaue Ursache dafür ist noch unklar, laut Informationen des Roten Kreuzes dürfte es sich aber um ein internistisches Problem gehandelt haben. Die unterkühlte und sichtlich verwirrte Frau wurde nach der Erstversorgung ins LKH Deutschlandsberg gebracht.

 

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