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Graz

Hagelsturm in der Oststeiermark

Hagelschlossen in der Größe von Golfbällen verwüsteten im Raum Zerlach-Kirchbach 100 Hektar landwirtschaftliche Kulturen.

 
Eine Spur der Verwüstung zog das Gewitter, das am Mittwoch nachmittag über Zerlach und Teilen der Gemeinde Kirchbach (bis Glatzau und Frannach) niedergegangen ist. "Bei Mais und Kürbis ist alles kaputt. Wir haben bisher schon mehr als 200 Schadensmeldungen", gibt der Zerlacher Ortschef Franz Löffler einen ersten Überblick vom Ausmaß der Zerstörungen. Mit rund fünf Millionen Euro beziffert er die Schadenshöhe in der Landwirtschaft, das wurde ihm nach Rückfrage bei der Hagelversicherung als erste grobe Schätzung mitgeteilt. "Vom Mais stehen nur mehr Stummel, beim Kürbis kann man alles, was jetzt angeschlagen, ist vergessen, vor allem in diesem frühen Stadium. Bei rund 100 Hektar gibt es im Kerngebiet des Unwetters einen Totalschaden", so Alois Ulrich von der Bezirksbauernkammer Feldbach. Über die Schäden im Wald kann er noch nichts sagen, aber es ist davon auszugehen, dass auch dort einiges passiert ist.

LR Fleischhacker
© LR Fleischhacker
Glasdach zerstört. Auch Gebäude - in Kirchbach wurde das Glasdach eine Gärtnerei zerstört - und vor allem Fahrzeuge wurden beschädigt. In Zerlach wurde ein Teil eines Daches abgedeckt. "Autos, die im Freien gestanden sind, wurden in Mitleidenschaft gezogen, bei einem sogar die Scheibe durchschlagen", erzählt Bürgermeister Löffler, der selber auch betroffen ist. "Zumindest die Flanken sind unbeschädigt, weil daneben andere Autos gestanden sind."

Vom Unwetter überrascht. Einige Leichtverletzte durch die großen Hagelkörner gab es in Kirchbach. Beim Begräbnis eines Zerlachers wurden die Trauernden von dem Unwetter überrascht. Die Leute suchten in angrenzenden Gebäuden Schutz vor dem Hagel, manche Ortsunkundige - es waren auch Trauergäste aus Graz anwesend - duckten sich nur hinter die Grabsteine, schildert Löffler die Situation am Beginn des rund 15 Minuten dauernden Hagelsturms. Er selbst fand Zuflucht in der Volksschule.

Schäden an Gebäuden. Das Gewitter zog weiter Richtung Edelstauden, wo der Sturm, wie berichtet, vor allem Schäden an Gebäuden verursacht hat.

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