Jetzt will auch noch Mureck wegKnalleffekt: Volksbefragung über Bezirkswechsel

Einstimmig hat der Gemeinderat von Mureck am Dienstagabend beschlossen, im gesamten Gemeindegebiet eine Volksbefragung über einen Bezirkswechsel nach Leibnitz abzuhalten.

Mureck lässt über Bezirkswechsel abstimmen © Robert Lenhard
 

In Mureck wird am 10. Juni eine Volksbefragung über einen Bezirkswechsel der Stadt in den Bezirk Leibnitz abgehalten. Das hat der Murecker Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Die Fragestellung lautet: "Soll die Stadtgemeinde Mureck die Stmk. Landesregierung ersuchen, in den politischen Bezirk Leibnitz wechseln zu dürfen?". Die Volksbefragung wird im gesamten Gemeindegebiet abgehalten.

Die jüngsten Ereignisse in Murfeld haben auch den Druck auf Mureck erhöht. Daraus macht Bürgermeister Anton Vukan kein Geheimnis. Die große Mehrheit bei der Volksbefragung in Murfeld für den Gang in den Bezirk Leibnitz selbst um den Preis der Selbstauflösung, hat auch den Handlungsbedarf in Mureck erhöht. "Wobei bei uns die Lage etwas anders ist und wir uns nicht selbst auflösen wollen", betont Vukan.

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Danke für Ihr Verständnis.

karlgroess
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Leibnitz mit Südossteiermark

Leibnitz und Südoststeiermark fusionieren. Zwei Zentren mit Leibnitz und Feldbach und alle sind zufrieden. Keine Gemeinde muß mehr wechseln.

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FraLie
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Klein Klein

Wenn unsere Politiker einen Mum gehabt hätten dann hätten sie mit Deutschlandsberg, Leibnitz und Radkersburg gleich die Region Südsteiermark gemacht. Jetzt gibt es berechtigte Bestrebungen der Gemeinden nach jenen Bezirken die Verkehrstechnisch, Wirtschaftlich und Gesellschaftlich immer schon näher waren. Wie man gestern gehört hat gibt selbst der Vizekanzler dem Wunsch der Bevölkerung wenn über 900.000 Zustimmungen kommen nach. Da werden wohl zwei kleine Landeskaiser auch zum bekehren sein.

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minerva
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das kommt dann raus...

wenn wer was zu sagen hat der nix davon versteht!

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AWVGB
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Super! Endlich kommt ..

... Bewegung in die Sache!
Wünsche der Landesregierung, dass sie jede Woche mit so einem Fall befasst werden.
In NÖ wurden noch 10 Jahre nach der Fusion einzelne Ortsteile losgelöst und anderen Gemeinde zugeschrieben.
Ortsteile, die nichts mit ihren "Heimatgemeinden" zu tun haben bzw. die örtlich so getrennt sind, dass sie wirklich mit der Nachbargemeinde mehr zu tun haben, als mit der eigenen, dann kann man das nur Flurbereinigung nennen.
Bravo, weiter so!
Wer Fusion sagt, muss jetzt auch "B"erichtigung sagen können ...

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Hennessey
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Gut so....

Das kommt also heraus wenn man die demokratischen Grundrechte der Bevölkerung mit Füßen tritt ! Über 4000 Unterschriften wurden vor der "Zwangsfusionierung" von Voves und Schützi in den Müll geworfen, hoffentlich war es auch ein Papierkontainer...!Und jetzt? Fehler zugeben? NEIN!!! Nur über politische Leichen....und schon wieder wird "drübergefahren", denn die Gemeindebefragung wird soviel Wert sein wie seinerzeit 4000 Unterschriften, nämlich nix !
Zitat Schützenhöfer 2012: " Natürlich kann die Bevölkerung abstimmen ob Leibnitz oder Feldbach, aber die Sache ist entschieden!" Welch ein Vorbild der Demokratie...darum ist er ja dann auch LH geworden, passt doch, oder?

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MichaelWFP2312
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Splittungen unterbinden!

Zuerst Murfeld und nun Mureck. Bezirkswechsel hier und Bezirkswechsel da. Wenn wir hergehen und da und dort den Bezirk splitten, wo hören wir dann auf? Wer kommt als nächstes? St. Peter, Mettersdorf, etc.? Ich kann verschiedene Befindlichkeiten durchaus verstehen, dennoch kann es nicht sein, dass sich Orte aus dem Bezirk lösen und das beste für sich herauspicken wollen. Keine Frage, die Südoststeiermark hat vielerlei Aufholbedarf aber es kann nicht sein, dass sich Gemeinden aus der Verantwortung stehlen. Der Bezirk geht uns alle an und diese Auflösungserscheinungen müssen rasch unterbunden werden!

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Imandazu
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Die Bezirksreform ohne Hirn rächt sich. Gute Politik wäre jene, die Fehler eingesteht und diese behebt.

Die „Südsteiermark“ hat mit ihrem landschaftlichen Flair von Eibiswald bis Bad Radkersburg eine hohe Identifikationswirkung und is auch ein touristischer Begriff von internationaler Bedeutung. Die Unvernunft der Politik hat diese kostenlose Werbemarke schwer beschädigt und auf den Leibnitzer Zwickel eingeengt. Nebenbei ist ein kapitaler Schaden für die Schulstadt Mureck entstanden, da der bezirksgebundene Schulsprengelpfusch die Murecker Schulen (NMS) von der Umgebung abschneidet.

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hermannsteinacher
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"Südoststeiermark" ist kein historisch gewachsener Bezirk,

sondern ein relativ neues Gebilde.

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vjkarl
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Geld spielt keine Rolle

Kann ja nur einen Profipolitiker einfallen. Geld spielt ja keine Rolle.
Koste es was es wolle. Damit gehen alle aufgezeigten Vorteile verloren.
Früher mußten die Murecker auch nach Radkersburg fahren und nicht nach Leibnitz. Aber Leibnitz liegt für den Herrn Abgeordneten besser am Weg als Feldbach.

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1167057PRAC
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Bezirkswechsel

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5390371/So-zukunftsfit-sind-Oesterreichs-Bezirke

Wenn man,neben anderen Gründen, diese Statistik sieht kann man diese Entscheidung leider auch verstehen.

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Scaurus
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Welche der berücksichtigten Faktoren

ändern sich denn bei einem Wechsel in der betroffenen Gemeinde?

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Eisapfel00
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genau

Abgehaltene Volksbefragung zur Gemeindefusion wurde vom Land einfach abgelehnt und ignoriert-daher muss es hier auch so sein ....
Oder wir sind in einer Bananen....k.

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