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    Zuletzt aktualisiert: 11.03.2009 um 18:39 UhrKommentare

    Großer Andrang auf Kindergartenplätze

    Heuer können Eltern ihre Kinder erstmals für Gratiskindergärten anmelden. Sämtliche Plätze in den Bezirksstädten Fürstenfeld und Feldbach sind bereits belegt.

    Großer Andrang auf Gratis-Kindergärten

    Foto © Kleine Zeitung DIGITAL/Erwin ScheriauGroßer Andrang auf Gratis-Kindergärten

    Die beiden Kindergärten der Grazer Schulschwestern, der Städtische Kindergarten Sonnenschein und der Heilpädagogische Kindergarten in Feldbach, der Pfarrkindergarten Commendegasse und der Städtische Kindergarten Burgenlandstraße in Fürstenfeld - sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind voll. Seit September 2008 sind alle steirischen Kindergärten gratis. Ob die große Nachfrage an Kindergartenplätzen mit dem steirischen Gratismodell zusammenhängt, ist für viele Kindergartenleiterinnen ungewiss, schließlich wäre auch in den vorangegangenen Jahren der Bedarf an Plätzen groß gewesen.

    Großer Andrang. Renate Steiner, die Leiterin des Städtischen Kindergartens in Fürstenfeld, glaubt aber an einen Zusammenhang: "Jetzt, wo der Kindergarten gratis ist, gibt es einen großen Andrang. Kinder, die keinen Platz finden, verweisen wir an Tagesmütter, aber wir versuchen alle aufzufangen." Im Herbst wird der Städtische Kindergarten in Fürstenfeld wegen des großen Bedarfs sein Angebot um eine neue Kindergartengruppe erweitern. Mit dem Gratis-Modell hat Steiner wenig Freude. Es erzeuge das Gefühl, was nichts koste, sei nichts wert. Dabei wären Eltern bereit, dazuzuzahlen, so Steiner. Dem stimmt Elisabeth Pachler-Krainz, Leiterin des Fürstenfelder Pfarrkindergartens, vollinhaltlich zu: "Es ist nicht alles gut, was gratis ist." Es wäre besser gewesen, das Land hätte die Einkommensgrenze für die Förderungen heruntergesetzt, dann hätten auch Doppelverdiener eine Förderung erhalten, das Land hätte sich dennoch Geld erspart, so Pachler-Krainz.

    Voranmeldungen. Groß ist der Andrang heuer auch am Land: Im Wiki Kindergarten Zerlach findet beispielsweise am 19. März die Einschreibung statt, es gibt aber schon 15 Voranmeldungen bei 17 freien Plätzen. Schon im vorangegangenen Jahr war der Kindergarten voll. Um den Bedarf zu decken, wünscht sich die Leiterin des Kindergartens, Helga Pucher, eine zusätzliche Gruppe. Im Gegensatz zu ihren Kolleginnen lobt sie das Gratismodell: "Ich finde es toll, dass dadurch alle Eltern eine Chance bekommen, ihre Kinder in einen Kindergarten zu geben."

    Verbesserungswürdiges Modell. Hilde Gießauf, Leiterin des Gnaser Gemeindekindergartens, hält das Gratismodell für verbesserungswürdig: "Mir wäre es lieber, wenn der Kindergarten nur halbtags gratis wäre." Der Kindergarten sei eine Ergänzung für Familien, dürfe sie aber nicht ersetzen. In Gnas müssen sich Eltern bis zum 28. März gedulden, um ihre Kinder einschreiben zu können, weil Voranmeldungen nicht möglich sind.

    Kinderbetreuungsgesetz. Für alle Anmeldungen gilt das Kinderbetreuungsgesetz. Es regelt, dass ältere Kinder wegen des bevorstehenden Schuleintritts bevorzugt aufgenommen werden. Es gibt jedoch keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. In jenen Kindergärten, in denen Voranmeldungen möglich sind, sollten Eltern nicht zu lange warten. Manche Eltern melden ihr Kind schon Jahre vor dem Eintritt an.

    BENEDIKT NARODOSLAWSKY

    Gratis-Kindergärten

    Seit 8. September 2008 sind die Kindergärten in der Steiermark gratis. Die Betreuung von Kinderkrippen ist von der Gratisregelung ausgenommen.

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