Bezirk Feldbach: Flut kam zum zweiten Mal
Starkregen und Hochwasser haben neuerlich die südöstlichen Teile des Bezirks Feldbach heimgesucht. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.
Rund 500 Mann von 54 Feuerwehren waren im Bezirk Feldbach im Einsatz, wo die starken Regenfälle in einer Reihe von Gemeinden Keller überflutet haben. Das Zentrum im Kampf gegen das Hochwasser war neuerlich die Gemeinde Hatzendorf. In Fehring war vor allem der Bereich Ungarstraße sowie ein Teil des Areals nördlich der Umfahrung bis zur Raab betroffen. In Schiefer musste die Feuerwehr Keller auspumpen.
In Richtung Bad Gleichenberg kam es in der Klausen zu einer Vermurung. Im Kurort selbst wurde das Freibad in Mitleidenschaft gezogen. Auch das Gelände bei der Gleichenberghalle und der Sportunion stand unter Wasser.
Die großen Wassermassen machten auch die zeitweilige Sperre einer Reihe von Straßenverbindungen erforderlich. Gesperrt waren Dienstagbend noch die B 57 zwischen den beiden Kreisverkehren beim Einkaufszentrum Mühldorf, die Raabbrücke bei Rohr sowie die Verbindung zwischen Lödersdorf und Leitersdorf, wo jeweils die Raab über die Ufer getreten war. In Rohr mussten an der Brücke Verklausungen beseitigt werden. Gesperrt blieb auch der Abschnitt der L 222 von Brunn bis zur Abzweigung nach Weinberg sowie die L 281 (Thien) im gesamten Verlauf.
Zu den rund 600 Rutschungen, die die enormen Wassermassen Ende Juni verursacht hatten, kamen im Bezirk Feldbach weiter 20 dazu - unter anderem in Krennach, Bairisch Kölldorf und Gossendorf.








