Die Lachgesichter des Konditors Peter Tropper
Peter Tropper von der Lebenshilfe Feldbach sorgt mit Begeisterung dafür, dass jedes Lachgesicht in der Konditorei Fitz fröhlich aussieht.

Foto © Johann SchleichPeter Tropper erhält demnächst eine Ehrenurkunder der Innung verliehen
Seit zehn Jahren arbeitet Peter Tropper aus Trautmannsdorf an jedem Dienstag in der Feldbacher Konditorei Fitz, wo er Lachgesichter, Punschkrapfen und diverse Kleinmehlspeisen herstellt. Peter Tropper ist Angehöriger der Lebenshilfe Feldbach und am Tag bei der Flechtwerkstätte Hohenbrugg beschäftigt. Da sein Interesse für das Konditorhandwerk derart groß ist, bot ihm Konditormeister Wolfgang Fitz die Möglichkeit, in der Konditorei mitzuarbeiten.
Gute Mehlspeisen. Peter Tropper ist begeistert: "Ich freue mich schon immer auf den Dienstag, da kann ich gute Mehlspeisen machen. Alle sind hier sehr nett und diese Arbeit mache ich gerne." Seit rund einem Jahr arbeitet Peter mit den Lehrmädchen Carina Gerger aus Jennersdorf und Anita Schwalbach aus Raning zusammen.
Unermüdlich. Da wird gewogen, gerührt, geformt, gebacken und verziert. Besonders begeistert ist Peter, wenn Juniorchef Dominik Fitz in der Backstube aushilft. "Da lerne ich immer etwas Neues. Das bringt Abwechslung in diese interessante Arbeit, weil Dominik zu den besten Konditorenmeistern in Österreich gehört", erzählt Peter, ohne sich von seiner Arbeit ablenken zu lassen. Unermüdlich ist er in der Backstube tätig und versucht jede Arbeit perfekt auszuführen. Für den Chef des Hauses Wolfgang Fitz ist Peter Tropper ein Phänomen: "Was er macht, macht er perfekt. Vor allem bei den Lachgesichtern gleicht ein Keks dem anderen, als wären sie maschinell hergestellt. Doch das ist alles Handarbeit".
Ehrenurkunde. Peter nimmt seine Arbeit sehr ernst und achtet darauf, dass der Mund und die Augen genau in den richtigen Abständen in die kreisrunden Gesichter ausgestochen werden. Denn nach seiner Meinung können aus Lachgesichtern leicht Weingesichter werden, was für den Verkauf dieser Kleinmehlspeise nicht förderlich wäre. In nächster Zeit steht Tropper eine große Ehrung bevor. "Für seine gute Arbeit erhält er von der Innung eine Ehrenurkunde verliehen", gibt Wolfgang Fitz bekannt.








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