Die Grundwasserpegel steigen in der Steiermark
Nach Höchststand im Frühjahr gingen die Grundwasserpegel zuletzt ständig zurück. Die jüngsten Regengüsse sorgten für Entspannung.

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Vom Jahr 2009 werden die Mitarbeiter des Hydrografischen Dienstes des Landes wohl noch lange schwärmen - ging es doch als eines der niederschlags- und somit auch grundwasserreichsten in die Statistik ein. Heuer fällt die Wasser-Bilanz trotz des anhaltenden Regenwetters der letzten Tage vor allem in der Süd- und Südweststeiermark vorerst noch etwas differenzierter aus.
"Die Grundwasserpegel erreichten ihre Höchststände zur Zeit der Schneeschmelze im März. Seitdem geht es kontinuierlich bergab, erst jetzt beginnen sie wieder zu steigen", erklärt Grundwasserexpertin Barbara Stromberger vom Hydrografischen Dienst. Grund zur Sorge bestünde aber noch nicht. Alles in allem hätten sich die Grundwasserstände nämlich wieder auf das normale bis unterdurchschnittliche Niveau der letzten Jahre eingependelt.
Aktuell weist nur die Messstelle im Leibnitzerfeld einen Grundwasserstand über dem langjährigen Durchschnitt aus. Im Unteren Murtal, dem Laßnitz- und Sulmtal befindet sich die heurige Grundwasserganglinie knapp darunter. "Das Leibnitzer Feld zehrt noch immer von den Reserven aus dem Vorjahr. Im Sulm- und Laßnitztal haben sich die geringen Niederschlagsmengen im Frühjahr extremer ausgewirkt. Hier hat es kaum eine Grundwasserneubildung gegeben", erläutert Stromberger.
Die heftigen Regengüsse am 14. und 28. August hätten aber wieder für eine deutliche Anreicherung der Grundwasservorräte gesorgt. Verlaufen der Herbst und Winter nicht allzu trocken, sollte sich dieser Trend auch weiterhin fortsetzen.
Kaum Wassertransporte
Eine Prognose, die den regionalen Feuerwehren nur recht sein kann. Ihre Wassertransportfahrzeuge dürften auch weiterhin in der Garage bleiben. Im Vergleich zu extremen trockenen Jahren wie 2003 waren heuer kaum Wassertransporte notwendig. "Es gab nur einzelne Transporte zu Hausbrunnen im Großraum Straden. Die öffentliche Wasserversorgung ist schon sehr gut ausgebaut", weiß Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern.









